{"id":6601,"date":"2022-12-20T19:19:18","date_gmt":"2022-12-20T22:19:18","guid":{"rendered":"http:\/\/lode.uno\/linux-man\/index.php\/2022\/12\/20\/xz-de-5\/"},"modified":"2022-12-20T19:19:18","modified_gmt":"2022-12-20T22:19:18","slug":"xz-de-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lode.uno\/linux-man\/2022\/12\/20\/xz-de-5\/","title":{"rendered":"XZ (de)"},"content":{"rendered":"<h1 align=\"center\">XZ<\/h1>\n<p> <a href=\"#BEZEICHNUNG\">BEZEICHNUNG<\/a><br \/> <a href=\"#\u00c3BERSICHT\">\u00c3BERSICHT<\/a><br \/> <a href=\"#BEFEHLSALIASE\">BEFEHLSALIASE<\/a><br \/> <a href=\"#BESCHREIBUNG\">BESCHREIBUNG<\/a><br \/> <a href=\"#OPTIONEN\">OPTIONEN<\/a><br \/> <a href=\"#ROBOTER\u2212MODUS\">ROBOTER\u2212MODUS<\/a><br \/> <a href=\"#EXIT\u2212STATUS\">EXIT\u2212STATUS<\/a><br \/> <a href=\"#UMGEBUNGSVARIABLEN\">UMGEBUNGSVARIABLEN<\/a><br \/> <a href=\"#KOMPATIBILIT\u00c3T ZU DEN LZMA\u2212UTILS\">KOMPATIBILIT\u00c3T ZU DEN LZMA\u2212UTILS<\/a><br \/> <a href=\"#ANMERKUNGEN\">ANMERKUNGEN<\/a><br \/> <a href=\"#BEISPIELE\">BEISPIELE<\/a><br \/> <a href=\"#SIEHE AUCH\">SIEHE AUCH<\/a> <\/p>\n<hr>\n<h2>BEZEICHNUNG <a name=\"BEZEICHNUNG\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">xz, unxz, xzcat, lzma, unlzma, lzcat \u2212 .xz\u2212 und .lzma\u2212Dateien komprimieren oder dekomprimieren<\/p>\n<h2>\u00c3BERSICHT <a name=\"\u00c3BERSICHT\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>xz<\/b> [<i>Option\u00e2\u00a6<\/i>] [<i>Datei\u00e2\u00a6<\/i>]<\/p>\n<h2>BEFEHLSALIASE <a name=\"BEFEHLSALIASE\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>unxz<\/b> ist gleichbedeutend mit <b>xz \u2212\u2212decompress<\/b>. <b><br \/> xzcat<\/b> ist gleichbedeutend mit <b>xz \u2212\u2212decompress \u2212\u2212stdout<\/b>. <b><br \/> lzma<\/b> ist gleichbedeutend mit <b>xz \u2212\u2212format=lzma<\/b>. <b><br \/> unlzma<\/b> ist gleichbedeutend mit <b>xz \u2212\u2212format=lzma \u2212\u2212decompress<\/b>. <b><br \/> lzcat<\/b> ist gleichbedeutend mit <b>xz \u2212\u2212format=lzma \u2212\u2212decompress \u2212\u2212stdout<\/b>.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Wenn Sie Skripte schreiben, die Dateien dekomprimieren, sollten Sie stets den Namen <b>xz<\/b> mit den entsprechenden Argumenten (<b>xz \u2212d<\/b> oder <b>xz \u2212dc<\/b>) anstelle der Namen <b>unxz<\/b> und <b>xzcat<\/b> verwenden.<\/p>\n<h2>BESCHREIBUNG <a name=\"BESCHREIBUNG\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>xz<\/b> ist ein Allzweckwerkzeug zur Datenkompression, dessen Befehlszeilensyntax denen von <b>gzip<\/b>(1) und <b>bzip2<\/b>(1) \u00c3\u00a4hnelt. Das native Dateiformat ist das <b>.xz<\/b>\u2212Format, aber das veraltete, von den LZMA\u2212Dienstprogrammen verwendete Format sowie komprimierte Rohdatenstr\u00c3\u00b6me ohne Containerformat\u2212Header werden ebenfalls unterst\u00c3\u00bctzt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>xz<\/b> komprimiert oder dekomprimierte jede <i>Datei<\/i> entsprechend des gew\u00c3\u00a4hlten Vorgangsmodus. Falls entweder <b>\u2212<\/b> oder keine Datei angegeben ist, liest <b>xz<\/b> aus der Standardeingabe und leitet die verarbeiteten Dateien in die Standardausgabe. Wenn die Standardausgabe kein Terminal ist, verweigert <b>xz<\/b> das Schreiben komprimierter Daten in die Standardausgabe. Dabei wird eine Fehlermeldung angezeigt und die <i>Datei<\/i> \u00c3\u00bcbersprungen. Ebenso verweigert <b>xz<\/b> das Lesen komprimierter Daten aus der Standardeingabe, wenn diese ein Terminal ist.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><i>Dateien<\/i>, die nicht als <b>\u2212<\/b> angegeben sind, werden in eine neue Datei geschrieben, deren Name aus den Namen der Quell\u2212<i>Datei<\/i> abgeleitet wird (au\u00c3er wenn <b>\u2212\u2212stdout<\/b> angegeben ist):<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"85%\">\n<p>Bei der Kompression wird das Suffix des Formats der Zieldatei (<b>.xz<\/b> oder <b>.lzma<\/b>) an den Namen der Quelldatei angeh\u00c3\u00a4ngt und so der Name der Zieldatei gebildet.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"85%\">\n<p>Bei der Dekompression wird das Suffix <b>.xz<\/b> oder <b>.lzma<\/b> vom Dateinamen entfernt und so der Name der Zieldatei gebildet. Au\u00c3erdem erkennt <b>xz<\/b> die Suffixe <b>.txz<\/b> und <b>.tlz<\/b> und ersetzt diese durch <b>.tar<\/b>.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Wenn die Zieldatei bereits existiert, wird eine Fehlermeldung angezeigt und die <i>Datei<\/i> \u00c3\u00bcbersprungen.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Au\u00c3er beim Schreiben in die Standardausgabe zeigt <b>xz<\/b> eine Warnung an und \u00c3\u00bcberspringt die <i>Datei<\/i>, wenn eine der folgenden Bedingungen zutreffend ist:<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"85%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Die <i>Datei<\/i> ist keine regul\u00c3\u00a4re Datei. Symbolischen Verkn\u00c3\u00bcpfungen wird nicht gefolgt und daher nicht zu den regul\u00c3\u00a4ren Dateien gez\u00c3\u00a4hlt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"85%\">\n<p>Die <i>Datei<\/i> hat mehr als eine harte Verkn\u00c3\u00bcpfung.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"85%\">\n<p>F\u00c3\u00bcr die <i>Datei<\/i> ist das \u00c2\u00bbsetuid\u00c2\u00ab\u2212, \u00c2\u00bbsetgid\u00c2\u00ab\u2212 oder \u00c2\u00bbsticky\u00c2\u00ab\u2212Bit gesetzt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"85%\">\n<p>Der Aktionsmodus wird auf Kompression gesetzt und die <i>Datei<\/i> hat bereits das Suffix des Zieldateiformats (<b>.xz<\/b> oder <b>.txz<\/b> beim Komprimieren in das <b>.xz<\/b>\u2212Format und <b>.lzma<\/b> oder <b>.tlz<\/b> beim Komprimieren in das <b>.lzma<\/b>\u2212Format).<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"85%\">\n<p>Der Aktionsmodus wird auf Dekompression gesetzt und die <i>Datei<\/i> hat nicht das Suffix eines der unterst\u00c3\u00bctzten Zieldateiformate (<b>.xz<\/b>, <b>.txz<\/b>, <b>.lzma<\/b> oder <b>.tlz<\/b>).<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Nach erfolgreicher Kompression oder Dekompression der <i>Datei<\/i> kopiert <b>xz<\/b> Eigent\u00c3\u00bcmer, Gruppe, Zugriffsrechte, Zugriffszeit und \u00c3nderungszeit aus der Ursprungs\u2212<i>Datei<\/i> in die Zieldatei. Sollte das Kopieren der Gruppe fehlschlagen, werden die Zugriffsrechte so angepasst, dass jenen Benutzern der Zugriff auf die Zieldatei verwehrt bleibt, die auch keinen Zugriff auf die Ursprungs\u2212<i>Datei<\/i> hatten. Das Kopieren anderer Metadaten wie Zugriffssteuerlisten oder erweiterter Attribute wird von <b>xz<\/b> noch nicht unterst\u00c3\u00bctzt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Sobald die Zieldatei erfolgreich geschlossen wurde, wird die Ursprungs\u2212<i>Datei<\/i> entfernt. Dies wird durch die Option <b>\u2212\u2212keep<\/b> verhindert. Die Ursprungs\u2212<i>Datei<\/i> wird niemals entfernt, wenn die Ausgabe in die Standardausgabe geschrieben wird.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Durch Senden der Signale <b>SIGINFO<\/b> oder <b>SIGUSR1<\/b> an den <b>xz<\/b>\u2212Prozess werden Fortschrittsinformationen in den Fehlerkanal der Standardausgabe geleitet. Dies ist nur eingeschr\u00c3\u00a4nkt hilfreich, wenn die Standardfehlerausgabe ein Terminal ist. Mittels <b>\u2212\u2212verbose<\/b> wird ein automatisch aktualisierter Fortschrittsanzeiger angezeigt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Speicherbedarf<\/b> <br \/> In Abh\u00c3\u00a4ngigkeit von den gew\u00c3\u00a4hlten Kompressionseinstellungen bewegt sich der Speicherverbrauch zwischen wenigen hundert Kilobyte und mehrere Gigabyte. Die Einstellungen bei der Kompression einer Datei bestimmen dabei den Speicherbedarf bei der Dekompression. Die Dekompression ben\u00c3\u00b6tigt \u00c3\u00bcblicherweise zwischen 5\u00a0% und 20\u00a0% des Speichers, der bei der Kompression der Datei erforderlich war. Beispielsweise ben\u00c3\u00b6tigt die Dekompression einer Datei, die mit <b>xz \u22129<\/b> komprimiert wurde, gegenw\u00c3\u00a4rtig etwa 65\u00a0MiB Speicher. Es ist jedoch auch m\u00c3\u00b6glich, dass <b>.xz<\/b>\u2212Dateien mehrere Gigabyte an Speicher zur Dekompression erfordern.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Insbesondere f\u00c3\u00bcr Benutzer \u00c3\u00a4lterer Systeme wird eventuell ein sehr gro\u00c3er Speicherbedarf \u00c3\u00a4rgerlich sein. Um unangenehme \u00c3berraschungen zu vermeiden, verf\u00c3\u00bcgt <b>xz<\/b> \u00c3\u00bcber eine eingebaute Begrenzung des Speicherbedarfs, die allerdings in der Voreinstellung deaktiviert ist. Zwar verf\u00c3\u00bcgen einige Betriebssysteme \u00c3\u00bcber eingebaute M\u00c3\u00b6glichkeiten zur prozessabh\u00c3\u00a4ngigen Speicherbegrenzung, doch diese sind zu unflexibel (zum Beispiel kann <b>ulimit<\/b>(1) beim Begrenzen des virtuellen Speichers <b>mmap<\/b>(2) beeintr\u00c3\u00a4chtigen).<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die Begrenzung des Speicherbedarfs kann mit der Befehlszeilenoption <b>\u2212\u2212memlimit=<\/b><i>Begrenzung<\/i> aktiviert werden. Oft ist es jedoch bequemer, die Begrenzung durch Setzen der Umgebungsvariable <b>XZ_DEFAULTS<\/b> standardm\u00c3\u00a4\u00c3ig zu aktivieren, zum Beispiel <b>XZ_DEFAULTS=\u2212\u2212memlimit=150MiB<\/b>. Die Begrenzungen k\u00c3\u00b6nnen getrennt f\u00c3\u00bcr Kompression und Dekompression mittels <b>\u2212\u2212memlimit\u2212compress=<\/b><i>Begrenzung<\/i> und <b>\u2212\u2212memlimit\u2212decompress=<\/b><i>Begrenzung<\/i> festgelegt werden. Die Verwendung einer solchen Option au\u00c3erhalb der Variable <b>XZ_DEFAULTS<\/b> ist kaum sinnvoll, da <b>xz<\/b> in einer einzelnen Aktion nicht gleichzeitig Kompression und Dekompression ausf\u00c3\u00bchren kann und <b>\u2212\u2212memlimit=<\/b><i>Begrenzung<\/i> (oder <b>\u2212M<\/b> <i>Begrenzung<\/i>) l\u00c3\u00a4sst sich einfacher in der Befehlszeile eingeben.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Wenn die angegebene Speicherbegrenzung bei der Dekompression \u00c3\u00bcberschritten wird, schl\u00c3\u00a4gt der Vorgang fehl und <b>xz<\/b> zeigt eine Fehlermeldung an. Wird die Begrenzung bei der Kompression \u00c3\u00bcberschritten, dann versucht <b>xz<\/b> die Einstellungen entsprechend anzupassen, au\u00c3er wenn <b>\u2212\u2212format=raw<\/b> oder <b>\u2212\u2212no\u2212adjust<\/b> angegeben ist. Auf diese Weise schl\u00c3\u00a4gt die Aktion nicht fehl, es sei denn, die Begrenzung wurde sehr niedrig angesetzt. Die Anpassung der Einstellungen wird schrittweise vorgenommen, allerdings entsprechen die Schritte nicht den Voreinstellungen der Kompressionsstufen. Das bedeutet, wenn beispielsweise die Begrenzung nur geringf\u00c3\u00bcgig unter den Anforderungen f\u00c3\u00bcr <b>xz \u22129<\/b> liegt, werden auch die Einstellungen nur wenig angepasst und nicht vollst\u00c3\u00a4ndig herunter zu den Werten f\u00c3\u00bcr <b>xz \u22128<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Verkettung und Auff\u00c3\u00bcllung von .xz\u2212Dateien<\/b> <br \/> Es ist m\u00c3\u00b6glich, <b>.xz<\/b>\u2212Dateien direkt zu verketten. Solche Dateien werden von <b>xz<\/b> genauso dekomprimiert wie eine einzelne <b>.xz<\/b>\u2212Datei.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Es ist weiterhin m\u00c3\u00b6glich, eine Auff\u00c3\u00bcllung zwischen den verketteten Teilen oder nach dem letzten Teil einzuf\u00c3\u00bcgen. Die Auff\u00c3\u00bcllung muss aus Null\u2212Bytes bestehen und deren Gr\u00c3\u00b6\u00c3e muss ein Vielfaches von vier Byte sein. Dies kann zum Beispiel dann vorteilhaft sein, wenn die <b>.xz<\/b>\u2212Datei auf einem Datentr\u00c3\u00a4ger gespeichert wird, dessen Dateisystem die Dateigr\u00c3\u00b6\u00c3en in 512\u2212Byte\u2212Bl\u00c3\u00b6cken speichert.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Verkettung und Auff\u00c3\u00bcllung sind f\u00c3\u00bcr <b>.lzma<\/b>\u2212Dateien oder Rohdatenstr\u00c3\u00b6me nicht erlaubt.<\/p>\n<h2>OPTIONEN <a name=\"OPTIONEN\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Ganzzahlige Suffixe und spezielle Werte<\/b> <br \/> An den meisten Stellen, wo ein ganzzahliges Argument akzeptiert wird, kann ein optionales Suffix gro\u00c3e Ganzzahlwerte einfacher darstellen. Zwischen Ganzzahl und dem Suffix d\u00c3\u00bcrfen sich keine Leerzeichen befinden.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\"><b>KiB<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"7%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">multipliziert die Ganzzahl mit 1.024 (2^10). <b>Ki<\/b>, <b>k<\/b>, <b>kB<\/b>, <b>K<\/b> und <b>KB<\/b> werden als Synonyme f\u00c3\u00bcr <b>KiB<\/b> akzeptiert.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p><b>MiB<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"7%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>multipliziert die Ganzzahl mit 1.048.576 (2^20). <b>Mi<\/b>, <b>m<\/b>, <b>M<\/b> und <b>MB<\/b> werden als Synonyme f\u00c3\u00bcr <b>MiB<\/b> akzeptiert.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p><b>GiB<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"7%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>multipliziert die Ganzzahl mit 1.073.741.824 (2^30). <b>Gi<\/b>, <b>g<\/b>, <b>G<\/b> und <b>GB<\/b> werden als Synonyme f\u00c3\u00bcr <b>GiB<\/b> akzeptiert.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Der spezielle Wert <b>max<\/b> kann dazu verwendet werden, um den von der jeweiligen Option akzeptierten maximalen Ganzzahlwert anzugeben.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Aktionsmodus<\/b> <br \/> Falls mehrere Aktionsmodi angegeben sind, wird der zuletzt angegebene verwendet. <b><br \/> \u2212z<\/b>, <b>\u2212\u2212compress<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Kompression. Dies ist der voreingestellte Aktionsmodus, sofern keiner angegeben ist und auch kein bestimmter Modus aus dem Befehlsnamen abgeleitet werden kann (der Befehl <b>unxz<\/b> impliziert zum Beispiel <b>\u2212\u2212decompress<\/b>).<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212d<\/b>, <b>\u2212\u2212decompress<\/b>, <b>\u2212\u2212uncompress<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">dekomprimpiert.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212t<\/b>, <b>\u2212\u2212test<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">pr\u00c3\u00bcft die Integrit\u00c3\u00a4t der komprimierten <i>Dateien<\/i>. Diese Option ist gleichbedeutend mit <b>\u2212\u2212decompress \u2212\u2212stdout<\/b>, au\u00c3er dass die dekomprimierten Daten verworfen werden, anstatt sie in die Standardausgabe zu leiten. Es werden keine Dateien erstellt oder entfernt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212l<\/b>, <b>\u2212\u2212list<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">gibt Informationen zu den komprimierten <i>Dateien<\/i> aus. Es werden keine unkomprimierten Dateien ausgegeben und keine Dateien angelegt oder entfernt. Im Listenmodus kann das Programm keine komprimierten Daten aus der Standardeingabe oder anderen nicht durchsuchbaren Quellen lesen.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Die Liste zeigt in der Standardeinstellung grundlegende Informationen zu den <i>Dateien<\/i> an, zeilenweise pro Datei. Detailliertere Informationen erhalten Sie mit der Option <b>\u2212\u2212verbose<\/b>. Wenn Sie diese Option zweimal angeben, werden noch ausf\u00c3\u00bchrlichere Informationen ausgegeben. Das kann den Vorgang allerdings deutlich verlangsamen, da die Ermittlung der zus\u00c3\u00a4tzlichen Informationen zahlreiche Suchvorg\u00c3\u00a4nge erfordert. Die Breite der ausf\u00c3\u00bchrlichen Ausgabe ist breiter als 80 Zeichen, daher k\u00c3\u00b6nnte die Weiterleitung in beispielsweise <b>less\u00a0\u2212S<\/b> sinnvoll sein, falls das Terminal nicht breit genug ist.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Die exakte Ausgabe kann in verschiedenen <b>xz<\/b>\u2212Versionen und Spracheinstellungen unterschiedlich sein. Wenn eine maschinell auswertbare Ausgabe gew\u00c3\u00bcnscht ist, dann sollten Sie <b>\u2212\u2212robot \u2212\u2212list<\/b> verwenden.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Aktionsattribute <br \/> \u2212k<\/b>, <b>\u2212\u2212keep<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">verhindert das L\u00c3\u00b6schen der Eingabedateien.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212f<\/b>, <b>\u2212\u2212force<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Diese Option hat verschiedene Auswirkungen:<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>Wenn die Zieldatei bereits existiert, wird diese vor der Kompression oder Dekompression gel\u00c3\u00b6scht.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>Die Kompression oder Dekompression wird auch dann ausgef\u00c3\u00bchrt, wenn die Eingabe ein symbolischer Link zu einer regul\u00c3\u00a4ren Datei ist, mehr als einen harten Link hat oder das \u00c2\u00bbsetuid\u00c2\u00ab\u2212, \u00c2\u00bbsetgid\u00c2\u00ab\u2212 oder \u00c2\u00bbsticky\u00c2\u00ab\u2212Bit gesetzt ist. Die genannten Bits werden nicht in die Zieldatei kopiert.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>Wenn es zusammen mit <b>\u2212\u2212decompress<\/b> und <b>\u2212\u2212stdout<\/b> verwendet wird und <b>xz<\/b> den Typ der Quelldatei nicht ermitteln kann, wird die Quelldatei unver\u00c3\u00a4ndert in die Standardausgabe kopiert. Dadurch kann <b>xzcat \u2212\u2212force<\/b> f\u00c3\u00bcr Dateien, die nicht mit <b>xz<\/b> komprimiert wurden, wie <b>cat<\/b>(1) verwendet werden. Zuk\u00c3\u00bcnftig k\u00c3\u00b6nnte <b>xz<\/b> neue Dateikompressionsformate unterst\u00c3\u00bctzen, wodurch <b>xz<\/b> mehr Dateitypen dekomprimieren kann, anstatt sie unver\u00c3\u00a4ndert in die Standardausgabe zu kopieren. Mit der Option <b>\u2212\u2212format=<\/b><i>Format<\/i> k\u00c3\u00b6nnen Sie <b>xz<\/b> anweisen, nur ein einzelnes Dateiformat zu dekomprimieren.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212c<\/b>, <b>\u2212\u2212stdout<\/b>, <b>\u2212\u2212to\u2212stdout<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">schreibt die komprimierten oder dekomprimierten Daten in die Standardausgabe anstatt in eine Datei. Dies impliziert <b>\u2212\u2212keep<\/b>.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212single\u2212stream<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">dekomprimiert nur den ersten <b>.xz<\/b>\u2212Datenstrom und ignoriert stillschweigend weitere Eingabedaten, die m\u00c3\u00b6glicherweise dem Datenstrom folgen. Normalerweise f\u00c3\u00bchrt solcher anh\u00c3\u00a4ngender Datenm\u00c3\u00bcll dazu, dass <b>xz<\/b> eine Fehlermeldung ausgibt.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p><b>xz<\/b> dekomprimiert niemals mehr als einen Datenstrom aus <b>.lzma<\/b>\u2212Dateien oder Rohdatenstr\u00c3\u00b6men, aber dennoch wird durch diese Option m\u00c3\u00b6glicherweise vorhandener Datenm\u00c3\u00bcll nach der <b>.lzma<\/b>\u2212Datei oder dem Rohdatenstrom ignoriert.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Diese Option ist wirkungslos, wenn der Aktionsmodus nicht <b>\u2212\u2212decompress<\/b> oder <b>\u2212\u2212test<\/b> ist.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212no\u2212sparse<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">verhindert die Erzeugung von Sparse\u2212Dateien. In der Voreinstellung versucht <b>xz<\/b>, bei der Dekompression in eine regul\u00c3\u00a4re Datei eine Sparse\u2212Datei zu erzeugen, wenn die dekomprimierten Daten lange Abfolgen von bin\u00c3\u00a4ren Nullen enthalten. Dies funktioniert auch beim Schreiben in die Standardausgabe, sofern diese in eine regul\u00c3\u00a4re Datei weitergeleitet wird und bestimmte Zusatzbedingungen erf\u00c3\u00bcllt sind, die die Aktion absichern. Die Erzeugung von Sparse\u2212Dateien kann Plattenplatz sparen und beschleunigt die Dekompression durch Verringerung der Ein\u2212\/Ausgaben der Platte.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212S<\/b> <i>.suf<\/i>, <b>\u2212\u2212suffix=<\/b><i>.suf<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">verwendet <i>.suf<\/i> bei der Dekompression anstelle von <b>.xz<\/b> oder <b>.lzma<\/b> als Suffix f\u00c3\u00bcr die Zieldatei. Falls nicht in die Standardausgabe geschrieben wird und die Quelldatei bereits das Suffix <i>.suf<\/i> hat, wird eine Warnung angezeigt und die Datei \u00c3\u00bcbersprungen.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>ber\u00c3\u00bccksichtigt bei der Dekompression zus\u00c3\u00a4tzlich zu Dateien mit den Suffixen <b>.xz<\/b>, <b>.txz<\/b>, <b>.lzma<\/b> oder <b>.tlz<\/b> auch jene mit dem Suffix <i>.suf<\/i>. Falls die Quelldatei das Suffix <i>.suf<\/i> hat, wird dieses entfernt und so der Name der Zieldatei abgeleitet.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Beim Komprimieren oder Dekomprimieren von Rohdatenstr\u00c3\u00b6men mit <b>\u2212\u2212format=raw<\/b> muss das Suffix stets angegeben werden, au\u00c3er wenn die Ausgabe in die Standardausgabe erfolgt. Der Grund daf\u00c3\u00bcr ist, dass es kein vorgegebenes Suffix f\u00c3\u00bcr Rohdatenstr\u00c3\u00b6me gibt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212files<\/b>[<b>=<\/b><i>Datei<\/i>]<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">liest die zu verarbeitenden Dateinamen aus <i>Datei<\/i>. Falls keine <i>Datei<\/i> angegeben ist, werden die Dateinamen aus der Standardeingabe gelesen. Dateinamen m\u00c3\u00bcssen mit einem Zeilenumbruch beendet werden. Ein Bindestrich (<b>\u2212<\/b>) wird als regul\u00c3\u00a4rer Dateiname angesehen und nicht als Standardeingabe interpretiert. Falls Dateinamen au\u00c3erdem als Befehlszeilenargumente angegeben sind, werden diese vor den Dateinamen aus der <i>Datei<\/i> verarbeitet.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212files0<\/b>[<b>=<\/b><i>Datei<\/i>]<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Dies ist gleichbedeutend mit <b>\u2212\u2212files<\/b>[<b>=<\/b><i>Datei<\/i>], au\u00c3er dass jeder Dateiname mit einem Null\u2212Zeichen abgeschlossen werden muss.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Grundlegende Dateiformat\u2212 und Kompressionsoptionen <br \/> \u2212F<\/b> <i>Format<\/i>, <b>\u2212\u2212format=<\/b><i>Format<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">gibt das <i>Format<\/i> der zu komprimierenden oder dekomprimierenden Datei an:<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"6%\">\n<p><b>auto<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"4%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Dies ist die Voreinstellung. Bei der Kompression ist <b>auto<\/b> gleichbedeutend mit <b>xz<\/b>. Bei der Dekompression wird das Format der Eingabedatei automatisch erkannt. Beachten Sie, dass Rohdatenstr\u00c3\u00b6me, wie sie mit <b>\u2212\u2212format=raw<\/b> erzeugt werden, nicht automatisch erkannt werden k\u00c3\u00b6nnen.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"6%\">\n<p><b>xz<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"4%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Die Kompression erfolgt in das <b>.xz<\/b>\u2212Dateiformat oder akzeptiert nur <b>.xz<\/b>\u2212Dateien bei der Dekompression.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>lzma<\/b>, <b>alone<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Die Kompression erfolgt in das veraltete <b>.lzma<\/b>\u2212Dateiformat oder akzeptiert nur <b>.lzma<\/b>\u2212Dateien bei der Dekompression. Der alternative Name <b>alone<\/b> dient der Abw\u00c3\u00a4rtskompatibilit\u00c3\u00a4t zu den LZMA\u2212Dienstprogrammen.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p><b>raw<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"6%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Komprimiert oder dekomprimiert einen Rohdatenstrom (ohne Header). Diese Option ist nur f\u00c3\u00bcr fortgeschrittene Benutzer bestimmt. Zum Dekodieren von Rohdatenstr\u00c3\u00b6men m\u00c3\u00bcssen Sie die Option <b>\u2212\u2212format=raw<\/b> verwenden und die Filterkette ausdr\u00c3\u00bccklich angeben, die normalerweise in den (hier fehlenden) Container\u2212Headern gespeichert worden w\u00c3\u00a4re.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212C<\/b> <i>Pr\u00c3\u00bcfung<\/i>, <b>\u2212\u2212check=<\/b><i>Pr\u00c3\u00bcfung<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">gibt den Typ der Integrit\u00c3\u00a4tspr\u00c3\u00bcfung an. Die Pr\u00c3\u00bcfsumme wird aus den unkomprimierten Daten berechnet und in der <b>.xz<\/b>\u2212Datei gespeichert. Diese Option wird nur bei der Kompression in das <b>.xz<\/b>\u2212Format angewendet, da das <b>.lzma<\/b>\u2212Format keine Integrit\u00c3\u00a4tspr\u00c3\u00bcfungen unterst\u00c3\u00bctzt. Die eigentliche Integrit\u00c3\u00a4tspr\u00c3\u00bcfung erfolgt (falls m\u00c3\u00b6glich), wenn die <b>.xz<\/b>\u2212Datei dekomprimiert wird.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"76%\">\n<p>Folgende Typen von <i>Pr\u00c3\u00bcfungen<\/i> werden unterst\u00c3\u00bctzt:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"> <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>none<\/b><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"9%\"><\/td>\n<td width=\"1%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">f\u00c3\u00bchrt keine Integrit\u00c3\u00a4tspr\u00c3\u00bcfung aus. Dies ist eine eher schlechte Idee. Dennoch kann es n\u00c3\u00bctzlich sein, wenn die Integrit\u00c3\u00a4t der Daten auf andere Weise sichergestellt werden kann.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"9%\">\n<p><b>crc32<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"1%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>berechnet die CRC32\u2212Pr\u00c3\u00bcfsumme anhand des Polynoms aus IEEE\u2212802.3 (Ethernet).<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"9%\">\n<p><b>crc64<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"1%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>berechnet die CRC64\u2212Pr\u00c3\u00bcfsumme anhand des Polynoms aus ECMA\u2212182. Dies ist die Voreinstellung, da besch\u00c3\u00a4digte Dateien etwas besser als mit CRC32 erkannt werden und die Geschwindigkeitsdifferenz unerheblich ist.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"9%\">\n<p><b>sha256<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"1%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>berechnet die SHA\u2212256\u2212Pr\u00c3\u00bcfsumme. Dies ist etwas langsamer als CRC32 und CRC64.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">Die Integrit\u00c3\u00a4t der <b>.xz<\/b>\u2212Header wird immer mit CRC32 gepr\u00c3\u00bcft. Es ist nicht m\u00c3\u00b6glich, dies zu \u00c3\u00a4ndern oder zu deaktivieren.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212ignore\u2212check<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">verifiziert die Integrit\u00c3\u00a4tspr\u00c3\u00bcfsumme der komprimierten Daten bei der Dekompression nicht. Die CRC32\u2212Werte in den <b>.xz<\/b>\u2212Headern werden weiterhin normal verifiziert.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p><b>Verwenden Sie diese Option nicht, au\u00c3er Sie wissen, was Sie tun.<\/b> M\u00c3\u00b6gliche Gr\u00c3\u00bcnde, diese Option zu verwenden:<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\">\u2022<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\"><\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Versuchen, Daten aus einer besch\u00c3\u00a4digten .xz\u2212Datei wiederherzustellen.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>Erh\u00c3\u00b6hung der Geschwindigkeit bei der Dekompression. Dies macht sich meist mit SHA\u2212256 bemerkbar, oder mit Dateien, die extrem stark komprimiert sind. Wir empfehlen, diese Option nicht f\u00c3\u00bcr diesen Zweck zu verwenden, es sei denn, die Integrit\u00c3\u00a4t der Datei wird extern auf andere Weise \u00c3\u00bcberpr\u00c3\u00bcft.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u22120<\/b> \u00e2\u00a6 <b>\u22129<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">w\u00c3\u00a4hlt eine der voreingestellten Kompressionsstufen, standardm\u00c3\u00a4\u00c3ig <b>\u22126<\/b>. Wenn mehrere Voreinstellungsstufen angegeben sind, ist nur die zuletzt angegebene wirksam. Falls bereits eine benutzerdefinierte Filterkette angegeben wurde, wird diese durch die Festlegung der Voreinstellung geleert.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Die Unterschiede zwischen den Voreinstellungsstufen sind deutlicher als bei <b>gzip<\/b>(1) und <b>bzip2<\/b>(1). Die gew\u00c3\u00a4hlten Kompressionseinstellungen bestimmen den Speicherbedarf bei der Dekompression, daher ist es auf \u00c3\u00a4lteren Systemen mit wenig Speicher bei einer zu hoch gew\u00c3\u00a4hlten Voreinstellung schwer, eine Datei zu dekomprimieren. Insbesondere <b>ist es keine gute Idee, blindlings \u22129 f\u00c3\u00bcr alles<\/b> zu verwenden, wie dies h\u00c3\u00a4ufig mit <b>gzip<\/b>(1) und <b>bzip2<\/b>(1) gehandhabt wird.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>\u22120<\/b> \u00e2\u00a6 <b>\u22123<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Diese Voreinstellungen sind recht schnell. <b>\u22120<\/b> ist manchmal schneller als <b>gzip \u22129<\/b>, wobei aber die Kompression wesentlich besser ist. Die schnelleren Voreinstellungen sind im Hinblick auf die Geschwindigkeit mit <b>bzip2<\/b>(1) vergleichbar , mit einem \u00c3\u00a4hnlichen oder besseren Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis, wobei das Ergebnis aber stark vom Typ der zu komprimierenden Daten abh\u00c3\u00a4ngig ist.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>\u22124<\/b> \u00e2\u00a6 <b>\u22126<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Gute bis sehr gute Kompression, wobei der Speicherbedarf f\u00c3\u00bcr die Dekompression selbst auf alten Systemen akzeptabel ist. <b>\u22126<\/b> ist die Voreinstellung, welche \u00c3\u00bcblicherweise eine gute Wahl ist, zum Beispiel f\u00c3\u00bcr die Verteilung von Dateien, die selbst noch auf Systemen mit nur 16\u00a0MiB Arbeitsspeicher dekomprimiert werden m\u00c3\u00bcssen (<b>\u22125e<\/b> oder <b>\u22126e<\/b> sind ebenfalls eine \u00c3berlegung wert. Siehe <b>\u2212\u2212extreme<\/b>).<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>\u22127 \u00e2\u00a6 \u22129<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">\u00c3hnlich wie <b>\u22126<\/b>, aber mit einem h\u00c3\u00b6heren Speicherbedarf f\u00c3\u00bcr die Kompression und Dekompression. Sie sind nur n\u00c3\u00bctzlich, wenn Dateien komprimiert werden sollen, die gr\u00c3\u00b6\u00c3er als 8\u00a0MiB, 16\u00a0MiB beziehungsweise 32\u00a0MiB sind.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Auf der gleichen Hardware ist die Dekompressionsgeschwindigkeit ein nahezu konstanter Wert in Bytes komprimierter Daten pro Sekunde. Anders ausgedr\u00c3\u00bcckt: Je besser die Kompression, umso schneller wird \u00c3\u00bcblicherweise die Dekompression sein. Das bedeutet auch, dass die Menge der pro Sekunde ausgegebenen unkomprimierten Daten stark variieren kann.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Die folgende Tabelle fasst die Eigenschaften der Voreinstellungen zusammen:<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 1em\"><img decoding=\"async\" src=\"grohtml-983641.png\" alt=\"Image grohtml-983641.png\"><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"33%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Spaltenbeschreibungen:<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"45%\"> <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\">\u2022<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\"><\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">DictGr\u00c3\u00b6\u00c3e ist die Gr\u00c3\u00b6\u00c3e des LZMA2\u2212W\u00c3\u00b6rterbuchs. Es ist Speicherverschwendung, ein W\u00c3\u00b6rterbuch zu verwenden, das gr\u00c3\u00b6\u00c3er als die unkomprimierte Datei ist. Daher ist es besser, die Voreinstellungen <b>\u22127<\/b> \u00e2\u00a6 <b>\u22129<\/b> zu vermeiden, falls es keinen wirklichen Bedarf daf\u00c3\u00bcr gibt. Mit <b>\u22126<\/b> und weniger wird \u00c3\u00bcblicherweise so wenig Speicher verschwendet, dass dies nicht ins Gewicht f\u00c3\u00a4llt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>KompCPU ist eine vereinfachte Repr\u00c3\u00a4sentation der LZMA2\u2212Einstellungen, welche die Kompressionsgeschwindigkeit beeinflussen. Die W\u00c3\u00b6rterbuchgr\u00c3\u00b6\u00c3e wirkt sich ebenfalls auf die Geschwindigkeit aus. W\u00c3\u00a4hrend KompCPU f\u00c3\u00bcr die Stufen <b>\u22126<\/b> bis <b>\u22129<\/b> gleich ist, tendieren h\u00c3\u00b6here Stufen dazu, etwas langsamer zu sein. Um eine noch langsamere, aber m\u00c3\u00b6glicherweise bessere Kompression zu erhalten, siehe <b>\u2212\u2212extreme<\/b>.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>KompSpeicher enth\u00c3\u00a4lt den Speicherbedarf des Kompressors im Einzel\u2212Thread\u2212Modus. Dieser kann zwischen den <b>xz<\/b>\u2212Versionen leicht variieren. Der Speicherbedarf einiger der zuk\u00c3\u00bcnftigen Multithread\u2212Modi kann dramatisch h\u00c3\u00b6her sein als im Einzel\u2212Thread\u2212Modus.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>DekSpeicher enth\u00c3\u00a4lt den Speicherbedarf f\u00c3\u00bcr die Dekompression. Das bedeutet, dass die Kompressionseinstellungen den Speicherbedarf bei der Dekompression bestimmen. Der exakte Speicherbedarf bei der Dekompression ist geringf\u00c3\u00bcgig gr\u00c3\u00b6\u00c3er als die Gr\u00c3\u00b6\u00c3e des LZMA2\u2212W\u00c3\u00b6rterbuchs, aber die Werte in der Tabelle wurden auf ganze MiB aufgerundet.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212e<\/b>, <b>\u2212\u2212extreme<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">verwendet eine langsamere Variante der gew\u00c3\u00a4hlten Kompressions\u2212Voreinstellungsstufe (<b>\u22120<\/b> \u00e2\u00a6 <b>\u22129<\/b>), um hoffentlich ein etwas besseres Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis zu erreichen, das aber in ung\u00c3\u00bcnstigen F\u00c3\u00a4llen auch schlechter werden kann. Der Speicherverbrauch bei der Dekompression wird dabei nicht beeinflusst, aber der Speicherverbrauch der Kompression steigt in der Voreinstellungsstufen <b>\u22120<\/b> bis <b>\u22123<\/b> geringf\u00c3\u00bcgig an.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Da es zwei Voreinstellungen mit den W\u00c3\u00b6rterbuchgr\u00c3\u00b6\u00c3en 4\u00a0MiB und 8\u00a0MiB gibt, verwenden die Voreinstellungsstufen <b>\u22123e<\/b> und <b>\u22125e<\/b> etwas schnellere Einstellungen (niedrigere KompCPU) als <b>\u22124e<\/b> beziehungsweise <b>\u22126e<\/b>. Auf diese Weise sind zwei Voreinstellungen nie identisch.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 1em\"><img decoding=\"async\" src=\"grohtml-983642.png\" alt=\"Image grohtml-983642.png\"><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"9%\"> <\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Zum Beispiel gibt es insgesamt vier Voreinstellungen, die ein 8\u00a0MiB gro\u00c3es W\u00c3\u00b6rterbuch verwenden, deren Reihenfolge von der schnellsten zur langsamsten <b>\u22125<\/b>, <b>\u22126<\/b>, <b>\u22125e<\/b> und <b>\u22126e<\/b> ist.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"9%\">\n<p><b>\u2212\u2212fast<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"78%\"> <\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"9%\">\n<p><b>\u2212\u2212best<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>sind etwas irref\u00c3\u00bchrende Aliase f\u00c3\u00bcr <b>\u22120<\/b> beziehungsweise <b>\u22129<\/b>. Sie werden nur zwecks Abw\u00c3\u00a4rtskompatibilit\u00c3\u00a4t zu den LZMA\u2212Dienstprogrammen bereitgestellt. Sie sollten diese Optionen besser nicht verwenden.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212block\u2212size=<\/b><i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">teilt beim Komprimieren in das <b>.xz<\/b>\u2212Format die Eingabedaten in Bl\u00c3\u00b6cke der angegebenen <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i> in Byte. Die Bl\u00c3\u00b6cke werden unabh\u00c3\u00a4ngig voneinander komprimiert, was dem Multi\u2212Threading entgegen kommt und Zufallszugriffe bei der Dekompression begrenzt. Diese Option wird typischerweise eingesetzt, um die vorgegebene Blockgr\u00c3\u00b6\u00c3e im Multi\u2212Thread\u2212Modus au\u00c3er Kraft zu setzen, aber sie kann auch im Einzel\u2212Thread\u2212Modus angewendet werden.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Im Multi\u2212Thread\u2212Modus wird etwa die dreifache <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i> in jedem Thread zur Pufferung der Ein\u2212 und Ausgabe belegt. Die vorgegebene <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i> ist das Dreifache der Gr\u00c3\u00b6\u00c3e des LZMA2\u2212W\u00c3\u00b6rterbuchs oder 1 MiB, je nachdem, was mehr ist. Typischerweise ist das Zwei\u2212 bis Vierfache der Gr\u00c3\u00b6\u00c3e des LZMA2\u2212W\u00c3\u00b6rterbuchs oder wenigstens 1 MB ein guter Wert. Eine <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i>, die geringer ist als die des LZMA2\u2212W\u00c3\u00b6rterbuchs, ist Speicherverschwendung, weil dann der LZMA2\u2212W\u00c3\u00b6rterbuchpuffer niemals vollst\u00c3\u00a4ndig genutzt werden w\u00c3\u00bcrde. Die Gr\u00c3\u00b6\u00c3e der Bl\u00c3\u00b6cke wird in den Block\u2212Headern gespeichert, die von einer zuk\u00c3\u00bcnftigen Version von <b>xz<\/b> f\u00c3\u00bcr eine Multi\u2212Thread\u2212Dekompression genutzt wird.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Im Einzel\u2212Thread\u2212Modus werden die Bl\u00c3\u00b6cke standardm\u00c3\u00a4\u00c3ig nicht geteilt. Das Setzen dieser Option wirkt sich nicht auf den Speicherbedarf aus. In den Block\u2212Headern werden keine Gr\u00c3\u00b6\u00c3eninformationen gespeichert, daher werden im Einzel\u2212Thread\u2212Modus erzeugte Dateien nicht zu den im Multi\u2212Thread\u2212Modus erzeugten Dateien identisch sein. Das Fehlen der Gr\u00c3\u00b6\u00c3eninformation bedingt auch, dass eine zuk\u00c3\u00bcnftige Version von <b>xz<\/b> nicht in der Lage sein wird, die Dateien im Multi\u2212Thread\u2212Modus zu dekomprimieren.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212block\u2212list=<\/b><i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3en<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">beginnt bei der Kompression in das <b>.xz<\/b>\u2212Format nach den angegebenen Intervallen unkomprimierter Daten einen neuen Block.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Die unkomprimierte <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i> der Bl\u00c3\u00b6cke wird in einer durch Kommata getrennten Liste angegeben. Auslassen einer Gr\u00c3\u00b6\u00c3e (zwei oder mehr aufeinander folgende Kommata) ist ein K\u00c3\u00bcrzel daf\u00c3\u00bcr, die Gr\u00c3\u00b6\u00c3e des vorherigen Blocks zu verwenden.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Falls die Eingabedatei gr\u00c3\u00b6\u00c3er ist als die Summe der <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3en<\/i>, dann wird der letzte in <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i> angegebene Wert bis zum Ende der Datei wiederholt. Mit dem speziellen Wert <b>0<\/b> k\u00c3\u00b6nnen Sie angeben, dass der Rest der Datei als einzelner Block kodiert werden soll.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Falls Sie <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3en<\/i> angeben, welche die Blockgr\u00c3\u00b6\u00c3e des Encoders \u00c3\u00bcbersteigen (entweder den Vorgabewert im Thread\u2212Modus oder den mit <b>\u2212\u2212block\u2212size=<\/b><i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i> angegebenen Wert), wird der Encoder zus\u00c3\u00a4tzliche Bl\u00c3\u00b6cke erzeugen, wobei die in den <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3en<\/i> angegebenen Grenzen eingehalten werden. Wenn Sie zum Beispiel <b>\u2212\u2212block\u2212size=10MiB \u2212\u2212block\u2212list=5MiB,10MiB,8MiB,12MiB,24MiB<\/b> angeben und die Eingabedatei 80 MiB gro\u00c3 ist, erhalten Sie 11 Bl\u00c3\u00b6cke: 5, 10, 8, 10, 2, 10, 10, 4, 10, 10 und 1 MiB.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Im Multi\u2212Thread\u2212Modus werden die Blockgr\u00c3\u00b6\u00c3en in den Block\u2212Headern gespeichert. Dies geschieht im Einzel\u2212Thread\u2212Modus nicht, daher wird die kodierte Ausgabe zu der im Multi\u2212Thread\u2212Modus nicht identisch sein.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212flush\u2212timeout=<\/b><i>Zeit<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">l\u00c3\u00b6scht bei der Kompression die ausstehenden Daten aus dem Encoder und macht sie im Ausgabedatenstrom verf\u00c3\u00bcgbar, wenn mehr als die angegebene <i>Zeit<\/i> in Millisekunden (als positive Ganzzahl) seit dem vorherigen L\u00c3\u00b6schen vergangen ist und das Lesen weiterer Eingaben blockieren w\u00c3\u00bcrde. Dies kann n\u00c3\u00bctzlich sein, wenn <b>xz<\/b> zum Komprimieren von \u00c3\u00bcber das Netzwerk eingehenden Daten verwendet wird. Kleine <i>Zeit<\/i>\u2212Werte machen die Daten unmittelbar nach dem Empfang nach einer kurzen Verz\u00c3\u00b6gerung verf\u00c3\u00bcgbar, w\u00c3\u00a4hrend gro\u00c3e <i>Zeit<\/i>\u2212Werte ein besseres Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis bewirken.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Dieses Funktionsmerkmal ist standardm\u00c3\u00a4\u00c3ig deaktiviert. Wenn diese Option mehrfach angegeben wird, ist die zuletzt angegebene wirksam. F\u00c3\u00bcr die Angabe der <i>Zeit<\/i> kann der spezielle Wert <b>0<\/b> verwendet werden, um dieses Funktionsmerkmal explizit zu deaktivieren.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Dieses Funktionsmerkmal ist au\u00c3erhalb von POSIX\u2212Systemen nicht verf\u00c3\u00bcgbar.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p><b>Dieses Funktionsmerkmal ist noch experimentell.<\/b> Gegenw\u00c3\u00a4rtig ist <b>xz<\/b> aufgrund der Art und Weise, wie <b>xz<\/b> puffert, f\u00c3\u00bcr Dekompression in Echtzeit ungeeignet.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212memlimit\u2212compress=<\/b><i>Grenze<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">legt eine Grenze f\u00c3\u00bcr die Speichernutzung bei der Kompression fest. Wenn diese Option mehrmals angegeben wird, ist die zuletzt angegebene wirksam.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Falls die Kompressionseinstellungen die <i>Grenze<\/i> \u00c3\u00bcberschreiten, passt <b>xz<\/b> die Einstellungen nach unten an, so dass die Grenze nicht mehr \u00c3\u00bcberschritten wird und zeigt einen Hinweis an, dass eine automatische Anpassung vorgenommen wurde. Solche Anpassungen erfolgen nicht, wenn mit <b>\u2212\u2212format=raw<\/b> komprimiert wird oder wenn <b>\u2212\u2212no\u2212adjust<\/b> angegeben wurde. In diesen F\u00c3\u00a4llen wird eine Fehlermeldung mit dem Exit\u2212Status 1 ausgegeben und <b>xz<\/b> mit dem Exit\u2212Status 1 beendet.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Die <i>Grenze<\/i> kann auf verschiedene Arten angegeben werden:<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\">\u2022<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\"><\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Die <i>Grenze<\/i> kann ein absoluter Wert in Byte sein. Ein Suffix wie <b>MiB<\/b> kann dabei hilfreich sein. Beispiel: <b>\u2212\u2212memlimit\u2212compress=80MiB<\/b>.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>Die <i>Grenze<\/i> kann als Prozentsatz des physischen Gesamtspeichers (RAM) angegeben werden. Dies ist insbesondere n\u00c3\u00bctzlich, wenn in einem Shell\u2212Initialisierungsskript, das mehrere unterschiedliche Rechner gemeinsam verwenden, die Umgebungsvariable <b>XZ_DEFAULTS<\/b> gesetzt ist. Auf diese Weise ist die Grenze auf Systemen mit mehr Speicher h\u00c3\u00b6her. Beispiel: <b>\u2212\u2212memlimit\u2212compress=70%<\/b><\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>Mit <b>0<\/b> kann die <i>Grenze<\/i> auf den Standardwert zur\u00c3\u00bcckgesetzt werden. Dies ist gegenw\u00c3\u00a4rtig gleichbedeutend mit dem Setzen der <i>Grenze<\/i> auf <b>max<\/b> (keine Speicherbegrenzung). Sobald die Unterst\u00c3\u00bctzung f\u00c3\u00bcr Multi\u2212Threading implementiert wurde, kann es im Multi\u2212Thread\u2212Fall einen Unterschied zwischen <b>0<\/b> und <b>max<\/b> geben, daher wird empfohlen, <b>0<\/b> anstelle von <b>max<\/b> zu verwenden, bis die Einzelheiten hierzu gekl\u00c3\u00a4rt sind.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">F\u00c3\u00bcr die 32\u2212Bit\u2212Version von <b>xz<\/b> gibt es einen Spezialfall: Falls die Grenze \u00c3\u00bcber <b>4020\u00a0MiB<\/b> liegt, wird die <i>Grenze<\/i> auf <b>4020\u00a0MiB<\/b> gesetzt (die Werte <b>0<\/b> und <b>max<\/b> werden hiervon nicht beeinflusst; f\u00c3\u00bcr die Dekompression gibt es keine vergleichbare Funktion). Dies kann hilfreich sein, wenn ein 32\u2212Bit\u2212Executable auf einen 4\u00a0GiB gro\u00c3en Adressraum zugreifen kann, wobei wir hoffen wollen, dass es in anderen Situationen keine negativen Effekte hat.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"61%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Siehe auch den Abschnitt <b>Speicherbedarf<\/b>.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"17%\"> <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212memlimit\u2212decompress=<\/b><i>Grenze<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">legt eine Begrenzung des Speicherverbrauchs f\u00c3\u00bcr die Dekompression fest. Dies beeinflusst auch den Modus <b>\u2212\u2212list<\/b>. Falls die Aktion nicht ausf\u00c3\u00bchrbar ist, ohne die <i>Grenze<\/i> zu \u00c3\u00bcberschreiten, gibt <b>xz<\/b> eine Fehlermeldung aus und die Dekompression wird fehlschlagen. Siehe <b>\u2212\u2212memlimit\u2212compress=<\/b><i>Grenze<\/i> zu m\u00c3\u00b6glichen Wegen, die <i>Grenze<\/i> anzugeben.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212M<\/b> <i>Grenze<\/i>, <b>\u2212\u2212memlimit=<\/b><i>Grenze<\/i>, <b>\u2212\u2212memory=<\/b><i>Grenze<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Dies ist gleichbedeutend mit <b>\u2212\u2212memlimit\u2212compress=<\/b><i>Grenze<\/i> <b>\u2212\u2212memlimit\u2212decompress=<\/b><i>Grenze<\/i>.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212no\u2212adjust<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">zeigt einen Fehler an und bricht die Ausf\u00c3\u00bchrung ab, falls die Kompressionseinstellungen die Begrenzung der Speichernutzung \u00c3\u00bcberschreiten. Standardm\u00c3\u00a4\u00c3ig werden die Einstellungen nach unten korrigiert, so dass diese Grenze nicht \u00c3\u00bcberschritten wird. Bei der Erzeugung von Rohdatenstr\u00c3\u00b6men (<b>\u2212\u2212format=raw<\/b>) ist die automatische Korrektur stets deaktiviert.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212T<\/b> <i>Threads<\/i>, <b>\u2212\u2212threads=<\/b><i>Threads<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">gibt die Anzahl der zu verwendenden Arbeits\u2212Threads an. Wenn Sie <i>Threads<\/i> auf einen speziellen Wert <b>0<\/b> setzen, verwendet <b>xz<\/b> so viele Threads, wie Prozessorkerne im System verf\u00c3\u00bcgbar sind. Die tats\u00c3\u00a4chliche Anzahl kann geringer sein als die angegebenen <i>Threads<\/i>, wenn die Eingabedatei nicht gro\u00c3 genug f\u00c3\u00bcr Threading mit den gegebenen Einstellungen ist oder wenn mehr Threads die Speicherbegrenzung \u00c3\u00bcbersteigen w\u00c3\u00bcrden.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Die gegenw\u00c3\u00a4rtig einzige Threading\u2212Methode teilt die Eingabe in Bl\u00c3\u00b6cke und komprimiert diese unabh\u00c3\u00a4ngig voneinander. Die vorgegebene Blockgr\u00c3\u00b6\u00c3e ist von der Kompressionsstufe abh\u00c3\u00a4ngig und kann mit der Option <b>\u2212\u2212block\u2212size=<\/b><i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i> au\u00c3er Kraft gesetzt werden.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Eine thread\u2212basierte Dekompression wurde bislang noch nicht implementiert. Sie wird nur bei Dateien funktionieren, die mehrere Bl\u00c3\u00b6cke mit Gr\u00c3\u00b6\u00c3eninformationen in deren Headern enthalten. Alle im Multi\u2212Thread\u2212Modus komprimierten Dateien erf\u00c3\u00bcllen diese Bedingung, im Einzel\u2212Thread\u2212Modus komprimierte Dateien dagegen nicht, selbst wenn <b>\u2212\u2212block\u2212size=<\/b><i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i> verwendet wird.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Benutzerdefinierte Filterketten f\u00c3\u00bcr die Kompression<\/b> <br \/> Eine benutzerdefinierte Filterkette erm\u00c3\u00b6glicht die Angabe detaillierter Kompressionseinstellungen, anstatt von den Voreinstellungen auszugehen. Wenn eine benutzerdefinierte Filterkette angegeben wird, werden die vorher in der Befehlszeile angegebenen Voreinstellungsoptionen (<b>\u22120<\/b> \u00e2\u00a6 <b>\u22129<\/b> und <b>\u2212\u2212extreme<\/b>) au\u00c3er Kraft gesetzt. Wenn eine Voreinstellungsoption nach einer oder mehreren benutzerdefinierten Filterkettenoptionen angegeben wird, dann wird die neue Voreinstellung wirksam und die zuvor angegebenen Filterkettenoptionen werden au\u00c3er Kraft gesetzt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Eine Filterkette ist mit dem Piping (der Weiterleitung) in der Befehlszeile vergleichbar. Bei der Kompression gelangt die unkomprimierte Eingabe in den ersten Filter, dessen Ausgabe wiederum in den zweiten Filter geleitet wird (sofern ein solcher vorhanden ist). Die Ausgabe des letzten Filters wird in die komprimierte Datei geschrieben. In einer Filterkette sind maximal vier Filter zul\u00c3\u00a4ssig, aber typischerweise besteht eine Filterkette nur aus einem oder zwei Filtern.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Bei vielen Filtern ist die Positionierung in der Filterkette eingeschr\u00c3\u00a4nkt: Einige Filter sind nur als letzte in der Kette verwendbar, einige k\u00c3\u00b6nnen nicht als letzte Filter gesetzt werden, und andere funktionieren an beliebiger Stelle. Abh\u00c3\u00a4ngig von dem Filter ist diese Beschr\u00c3\u00a4nkung entweder auf das Design des Filters selbst zur\u00c3\u00bcckzuf\u00c3\u00bchren oder ist aus Sicherheitsgr\u00c3\u00bcnden vorhanden.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Eine benutzerdefinierte Filterkette wird durch eine oder mehrere Filteroptionen in der Reihenfolge angegeben, in der sie in der Filterkette wirksam werden sollen. Daher ist die Reihenfolge der Filteroptionen von signifikanter Bedeutung! Beim Dekodieren von Rohdatenstr\u00c3\u00b6men (<b>\u2212\u2212format=raw<\/b>) wird die Filterkette in der gleichen Reihenfolge angegeben wie bei der Kompression.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Filter akzeptieren filterspezifische <i>Optionen<\/i> in einer durch Kommata getrennten Liste. Zus\u00c3\u00a4tzliche Kommata in den <i>Optionen<\/i> werden ignoriert. Jede Option hat einen Standardwert, daher brauchen Sie nur jene anzugeben, die Sie \u00c3\u00a4ndern wollen.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Um die gesamte Filterkette und die <i>Optionen<\/i> anzuzeigen, rufen Sie <b>xz \u2212vv<\/b> auf (was gleichbedeutend mit der zweimaligen Angabe von <b>\u2212\u2212verbose<\/b> ist). Dies funktioniert auch zum Betrachten der von den Voreinstellungen verwendeten Filterkettenoptionen. <b><br \/> \u2212\u2212lzma1<\/b>[<b>=<\/b><i>Optionen<\/i>] <b><br \/> \u2212\u2212lzma2<\/b>[<b>=<\/b><i>Optionen<\/i>]<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">f\u00c3\u00bcgt LZMA1\u2212 oder LZMA2\u2212Filter zur Filterkette hinzu. Diese Filter k\u00c3\u00b6nnen nur als letzte Filter in der Kette verwendet werden.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>LZMA1 ist ein veralteter Filter, welcher nur wegen des veralteten <b>.lzma<\/b>\u2212Dateiformats unterst\u00c3\u00bctzt wird, welches nur LZMA1 unterst\u00c3\u00bctzt. LZMA2 ist eine aktualisierte Version von LZMA1, welche einige praktische Probleme von LZMA1 behebt. Das <b>.xz<\/b>\u2212Format verwendet LZMA2 und unterst\u00c3\u00bctzt LZMA1 gar nicht. Kompressionsgeschwindigkeit und \u2212verh\u00c3\u00a4ltnis sind bei LZMA1 und LZMA2 praktisch gleich.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>LZMA1 und LZMA2 haben die gleichen <i>Optionen<\/i>:<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>preset=<\/b><i>Voreinstellung<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">setzt alle LZMA1\u2212 oder LZMA2\u2212<i>Optionen<\/i> auf die <i>Voreinstellung<\/i> zur\u00c3\u00bcck. Diese <i>Voreinstellung<\/i> wird in Form einer Ganzzahl angegeben, der ein aus einem einzelnen Buchstaben bestehender Voreinstellungsmodifikator folgen kann. Die Ganzzahl kann <b>0<\/b> bis <b>9<\/b> sein, entsprechend den Befehlszeilenoptionen <b>\u22120<\/b> \u00e2\u00a6 <b>\u22129<\/b>. Gegenw\u00c3\u00a4rtig ist <b>e<\/b> der einzige unterst\u00c3\u00bctzte Modifikator, was <b>\u2212\u2212extreme<\/b> entspricht. Wenn keine <b>Voreinstellung<\/b> angegeben ist, werden die Standardwerte der LZMA1\u2212 oder LZMA2\u2212<i>Optionen<\/i> der Voreinstellung <b>6<\/b> entnommen.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>dict=<\/b><i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Die <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i> des W\u00c3\u00b6rterbuchs (Chronikpuffers) gibt an, wie viel Byte der k\u00c3\u00bcrzlich verarbeiteten unkomprimierten Daten im Speicher behalten werden sollen. Der Algorithmus versucht, sich wiederholende Byte\u2212Abfolgen (\u00c3bereinstimmungen) in den unkomprimierten Daten zu finden und diese durch Referenzen zu den Daten zu ersetzen, die sich gegenw\u00c3\u00a4rtig im W\u00c3\u00b6rterbuch befinden. Je gr\u00c3\u00b6\u00c3er das W\u00c3\u00b6rterbuch, umso gr\u00c3\u00b6\u00c3er ist die Chance, eine \u00c3bereinstimmung zu finden. Daher bewirkt eine Erh\u00c3\u00b6hung der <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i> des W\u00c3\u00b6rterbuchs \u00c3\u00bcblicherweise ein besseres Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis, aber ein W\u00c3\u00b6rterbuch, das gr\u00c3\u00b6\u00c3er ist als die unkomprimierte Datei, w\u00c3\u00a4re Speicherverschwendung.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\"> <\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Typische W\u00c3\u00b6rterbuch\u2212<i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3en<\/i> liegen im Bereich von 64\u00a0KiB bis 64\u00a0MiB. Das Minimum ist 4\u00a0KiB. Das Maximum f\u00c3\u00bcr die Kompression ist gegenw\u00c3\u00a4rtig 1.5\u00a0GiB (1536\u00a0MiB). Bei der Dekompression wird bereits eine W\u00c3\u00b6rterbuchgr\u00c3\u00b6\u00c3e bis zu 4\u00a0GiB minus 1 Byte unterst\u00c3\u00bctzt, welche das Maximum f\u00c3\u00bcr die LZMA1\u2212 und LZMA2\u2212Datenstromformate ist.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\"> <\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Die <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i> des W\u00c3\u00b6rterbuchs und der \u00c3bereinstimmungsfinder (<i>\u00c3f<\/i>) bestimmen zusammen den Speicherverbrauch des LZMA1\u2212 oder LZMA2\u2212Kodierers. Bei der Dekompression ist ein W\u00c3\u00b6rterbuch der gleichen <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i> (oder ein noch gr\u00c3\u00b6\u00c3eres) wie bei der Kompression erforderlich, daher wird der Speicherverbrauch des Dekoders durch die Gr\u00c3\u00b6\u00c3e des bei der Kompression verwendeten W\u00c3\u00b6rterbuchs bestimmt. Die <b>.xz<\/b>\u2212Header speichern die <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i> des W\u00c3\u00b6rterbuchs entweder als 2^<i>n<\/i> oder 2^<i>n<\/i> + 2^(<i>n<\/i>\u22121), so dass diese <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3en<\/i> f\u00c3\u00bcr die Kompression etwas bevorzugt werden. Andere <i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3en<\/i> werden beim Speichern in den <b>.xz<\/b>\u2212Headern aufgerundet.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\">\n<p><b>lc=<\/b><i>lc<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>gibt die Anzahl der literalen Kontextbits an. Das Minimum ist 0 und das Maximum 4; der Standardwert ist 3. Au\u00c3erdem darf die Summe von <i>lc<\/i> und <i>lp<\/i> nicht gr\u00c3\u00b6\u00c3er als 4 sein.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\"> <\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Alle Bytes, die nicht als \u00c3bereinstimmungen kodiert werden k\u00c3\u00b6nnen, werden als Literale kodiert. Solche Literale sind einfache 8\u2212bit\u2212Bytes, die jeweils f\u00c3\u00bcr sich kodiert werden.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\"> <\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Bei der Literalkodierung wird angenommen, dass die h\u00c3\u00b6chsten <i>lc<\/i>\u2212Bits des zuvor unkomprimierten Bytes mit dem n\u00c3\u00a4chsten Byte in Beziehung stehen. Zum Beispiel folgt in typischen englischsprachigen Texten auf einen Gro\u00c3buchstaben ein Kleinbuchstabe und auf einen Kleinbuchstaben \u00c3\u00bcblicherweise wieder ein Kleinbuchstabe. Im US\u2212ASCII\u2212Zeichensatz sind die h\u00c3\u00b6chsten drei Bits 010 f\u00c3\u00bcr Gro\u00c3buchstaben und 011 f\u00c3\u00bcr Kleinbuchstaben. Wenn <i>lc<\/i> mindestens 3 ist, kann die literale Kodierung diese Eigenschaft der unkomprimierten Daten ausnutzen.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\"> <\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Der Vorgabewert (3) ist \u00c3\u00bcblicherweise gut. Wenn Sie die maximale Kompression erreichen wollen, versuchen Sie <b>lc=4<\/b>. Manchmal hilft es ein wenig, doch manchmal verschlechtert es die Kompression. Im letzteren Fall versuchen Sie zum Beispiel auch <b>lc=2<\/b>.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\">\n<p><b>lp=<\/b><i>lp<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>gibt die Anzahl der literalen Positionsbits an. Das Minimum ist 0 und das Maximum 4; die Vorgabe ist 0.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\"> <\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p><i>Lp<\/i> beeinflusst, welche Art der Ausrichtung der unkomprimierten Daten beim Kodieren von Literalen angenommen wird. Siehe <i>pb<\/i> weiter unten f\u00c3\u00bcr weitere Informationen zur Ausrichtung.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>pb=<\/b><i>Anzahl<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">legt die Anzahl der Positions\u2212Bits fest. Das Minimum ist 0 und das Maximum 4; Standard ist 2.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\"> <\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p><i>Pb<\/i> beeinflusst, welche Art der Ausrichtung der unkomprimierten Daten generell angenommen wird. Standardm\u00c3\u00a4\u00c3ig wird eine Vier\u2212Byte\u2212Ausrichtung angenommen (2^<i>pb<\/i>=2^2=4), was oft eine gute Wahl ist, wenn es keine bessere Sch\u00c3\u00a4tzung gibt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\"> <\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Wenn die Ausrichtung bekannt ist, kann das entsprechende Setzen von <i>pb<\/i> die Dateigr\u00c3\u00b6\u00c3e ein wenig verringern. Wenn Textdateien zum Beispiel eine Ein\u2212Byte\u2212Ausrichtung haben (US\u2212ASCII, ISO\u22128859\u2212*, UTF\u22128), kann das Setzen von <b>pb=0<\/b> die Kompression etwas verbessern. F\u00c3\u00bcr UTF\u221216\u2212Text ist <b>pb=1<\/b> eine gute Wahl. Wenn die Ausrichtung eine ungerade Zahl wie beispielsweise 3 Byte ist, k\u00c3\u00b6nnte <b>pb=0<\/b> die beste Wahl sein.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\"> <\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Obwohl die angenommene Ausrichtung mit <i>pb<\/i> und <i>lp<\/i> angepasst werden kann, bevorzugen LZMA1 und LZMA2 noch etwas die 16\u2212Byte\u2212Ausrichtung. Das sollten Sie vielleicht beim Design von Dateiformaten ber\u00c3\u00bccksichtigen, die wahrscheinlich oft mit LZMA1 oder LZMA2 komprimiert werden.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\">\n<p><b>mf=<\/b><i>\u00c3f<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Der \u00c3bereinstimmungsfinder hat einen gro\u00c3en Einfluss auf die Geschwindigkeit des Kodierers, den Speicherbedarf und das Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis. \u00c3blicherweise sind auf Hash\u2212Ketten basierende \u00c3bereinstimmungsfinder schneller als jene, die mit Bin\u00c3\u00a4rb\u00c3\u00a4umen arbeiten. Die Vorgabe h\u00c3\u00a4ngt von der <i>Voreinstellungsstufe<\/i> ab: 0 verwendet <b>hc3<\/b>, 1\u22123 verwenden <b>hc4<\/b> und der Rest verwendet <b>bt4<\/b>.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\"> <\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Die folgenden \u00c3bereinstimmungsfinder werden unterst\u00c3\u00bctzt. Die Formeln zur Ermittlung des Speicherverbrauchs sind grobe Sch\u00c3\u00a4tzungen, die der Realit\u00c3\u00a4t am n\u00c3\u00a4chsten kommen, wenn <i>W\u00c3\u00b6rterbuch<\/i> eine Zweierpotenz ist.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:32%;\"><b>hc3<\/b><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"43%\"><\/td>\n<td width=\"55%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Hash\u2212Kette mit 2\u2212 und 3\u2212Byte\u2212Hashing<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"> <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:43%;\">Minimalwert f\u00c3\u00bcr <i>nice<\/i>: 3 <br \/> Speicherbedarf: <i><br \/> dict<\/i> bodies manpages.csv script_extrae_body.sh script.sh usr 7,5 (falls <i>dict<\/i> <= 16 MiB); <i><br \/> dict<\/i> bodies manpages.csv script_extrae_body.sh script.sh usr 5,5 + 64 MiB (falls <i>dict<\/i> > 16 MiB)<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"32%\"><\/td>\n<td width=\"5%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\"><b>hc4<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"6%\"><\/td>\n<td width=\"57%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Hash\u2212Kette mit 2\u2212, 3\u2212 und 4\u2212Byte\u2212Hashing<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:43%;\">Minimaler Wert f\u00c3\u00bcr <i>nice<\/i>: 4 <br \/> Speicherbedarf: <i><br \/> dict<\/i> bodies manpages.csv script_extrae_body.sh script.sh usr 7,5 (falls <i>dict<\/i> <= 32 MiB ist); <i><br \/> dict<\/i> bodies manpages.csv script_extrae_body.sh script.sh usr 6,5 (falls <i>dict<\/i> > 32 MiB ist)<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"32%\"><\/td>\n<td width=\"5%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\"><b>bt2<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"6%\"><\/td>\n<td width=\"45%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Bin\u00c3\u00a4rbaum mit 2\u2212Byte\u2212Hashing<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"12%\"> <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:43%;\">Minimaler Wert f\u00c3\u00bcr <i>nice<\/i>: 2 <br \/> Speicherverbrauch: <i>dict<\/i> bodies manpages.csv script_extrae_body.sh script.sh usr 9.5<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"32%\"><\/td>\n<td width=\"5%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\"><b>bt3<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"6%\"><\/td>\n<td width=\"55%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Bin\u00c3\u00a4rbaum mit 2\u2212 und 3\u2212Byte\u2212Hashing<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"> <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:43%;\">Minimalwert f\u00c3\u00bcr <i>nice<\/i>: 3 <br \/> Speicherbedarf: <i><br \/> dict<\/i> bodies manpages.csv script_extrae_body.sh script.sh usr 11,5 (falls <i>dict<\/i> <= 16 MiB ist); <i><br \/> dict<\/i> bodies manpages.csv script_extrae_body.sh script.sh usr 9,5 + 64 MiB (falls <i>dict<\/i> > 16 MiB ist)<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"32%\"><\/td>\n<td width=\"5%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\"><b>bt4<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"6%\"><\/td>\n<td width=\"57%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Bin\u00c3\u00a4rbaum mit 2\u2212, 3\u2212 und 4\u2212Byte\u2212Hashing<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:43%;\">Minimaler Wert f\u00c3\u00bcr <i>nice<\/i>: 4 <br \/> Speicherbedarf: <i><br \/> dict<\/i> bodies manpages.csv script_extrae_body.sh script.sh usr 11,5 (falls <i>dict<\/i> <= 32 MiB ist); <i><br \/> dict<\/i> bodies manpages.csv script_extrae_body.sh script.sh usr 10,5 (falls <i>dict<\/i> > 32 MiB ist)<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>mode=<\/b><i>Modus<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">gibt die Methode zum Analysieren der vom \u00c3bereinstimmungsfinder gelieferten Daten an. Als <i>Modi<\/i> werden <b>fast<\/b> und <b>normal<\/b> unterst\u00c3\u00bctzt. Die Vorgabe ist <b>fast<\/b> f\u00c3\u00bcr die <i>Voreinstellungsstufen<\/i> 0\u22123 und <b>normal<\/b> f\u00c3\u00bcr die <i>Voreinstellungsstufen<\/i> 4\u22129.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"32%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>\u00c3blicherweise wird <b>fast<\/b> mit Hashketten\u2212basierten \u00c3bereinstimmungsfindern und <b>normal<\/b> mit Bin\u00c3\u00a4rbaum\u2212basierten \u00c3bereinstimmungsfindern verwendet. So machen es auch die <i>Voreinstellungsstufen<\/i>.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>nice=<\/b><i>nice<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">gibt an, was als annehmbarer Wert f\u00c3\u00bcr eine \u00c3bereinstimmung angesehen werden kann. Wenn eine \u00c3bereinstimmung gefunden wird, die mindestens diesen <i>nice<\/i>\u2212Wert hat, sucht der Algorithmus nicht weiter nach besseren \u00c3bereinstimmungen.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"32%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Der <i>nice<\/i>\u2212Wert kann 2\u2212273 Byte sein. H\u00c3\u00b6here Werte tendieren zu einem besseren Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis, aber auf Kosten der Geschwindigkeit. Die Vorgabe h\u00c3\u00a4ngt von der <i>Voreinstellungsstufe<\/i> ab.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>depth=<\/b><i>Tiefe<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">legt die maximale Suchtiefe im \u00c3bereinstimmungsfinder fest. Vorgegeben ist der spezielle Wert 0, der den Kompressor veranlasst, einen annehmbaren Wert f\u00c3\u00bcr <i>Tiefe<\/i> aus <i>\u00c3f<\/i> und <i>nice<\/i>\u2212Wert zu bestimmen.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Die angemessene <i>Tiefe<\/i> f\u00c3\u00bcr Hash\u2212Ketten ist 4\u2212100 und 16\u22121000 f\u00c3\u00bcr Bin\u00c3\u00a4rb\u00c3\u00a4ume. Hohe Werte f\u00c3\u00bcr die <i>Tiefe<\/i> k\u00c3\u00b6nnen den Kodierer bei einigen Dateien extrem verlangsamen. Vermeiden Sie es, die <i>Tiefe<\/i> \u00c3\u00bcber einen Wert von 100 zu setzen, oder stellen Sie sich darauf ein, die Kompression abzubrechen, wenn sie zu lange dauert.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Beim Dekodieren von Rohdatenstr\u00c3\u00b6men (<b>\u2212\u2212format=raw<\/b>) ben\u00c3\u00b6tigt LZMA2 nur die W\u00c3\u00b6rterbuch\u2212<i>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/i>. LZMA1 ben\u00c3\u00b6tigt au\u00c3erdem <i>lc<\/i>, <i>lp<\/i> und <i>pb<\/i>.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212x86<\/b>[<b>=<\/b><i>Optionen<\/i>] <b><br \/> \u2212\u2212powerpc<\/b>[<b>=<\/b><i>Optionen<\/i>] <b><br \/> \u2212\u2212ia64<\/b>[<b>=<\/b><i>Optionen<\/i>] <b><br \/> \u2212\u2212arm<\/b>[<b>=<\/b><i>Optionen<\/i>] <b><br \/> \u2212\u2212armthumb<\/b>[<b>=<\/b><i>Optionen<\/i>] <b><br \/> \u2212\u2212sparc<\/b>[<b>=<\/b><i>Optionen<\/i>]<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">f\u00c3\u00bcgt ein \u00c2\u00bbBranch\/Call\/Jump\u00c2\u00ab\u2212(BCJ\u2212)Filter zur Filterkette hinzu. Diese Filter k\u00c3\u00b6nnen nicht als letzter Filter in der Filterkette verwendet werden.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Ein BCJ\u2212Filter wandelt relative Adressen im Maschinencode in deren absolute Gegenst\u00c3\u00bccke um. Die Datengr\u00c3\u00b6\u00c3e wird dadurch nicht ge\u00c3\u00a4ndert, aber die Redundanz erh\u00c3\u00b6ht, was LZMA2 dabei helfen kann, eine um 10 bis 15% kleinere <b>.xz<\/b>\u2212Datei zu erstellen. Die BCJ\u2212Filter sind immer reversibel, daher verursacht die Anwendung eines BCJ\u2212Filters auf den falschen Datentyp keinen Datenverlust, wobei aber das Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis etwas schlechter werden k\u00c3\u00b6nnte.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Es ist in Ordnung, einen BCJ\u2212Filter auf eine gesamte Bin\u00c3\u00a4rdatei anzuwenden; es ist nicht n\u00c3\u00b6tig, dies nur auf den bin\u00c3\u00a4ren Bereich zu beschr\u00c3\u00a4nken. Die Anwendung eines BCJ\u2212Filters auf ein Archiv, das sowohl bin\u00c3\u00a4re als auch nicht\u2212bin\u00c3\u00a4re Dateien enth\u00c3\u00a4lt, kann gute Ergebnisse liefern, muss es aber nicht. Daher ist es generell nicht gut, einen BCJ\u2212Filter blindlings anzuwenden, wenn Sie Bin\u00c3\u00a4rpakete zwecks Weitergabe komprimieren wollen.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Diese BCJ\u2212Filter sind sehr schnell und erh\u00c3\u00b6hen den Speicherbedarf nur unerheblich. Wenn ein BCJ\u2212Filter das Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis einer Datei verbessert, kann er auch gleichzeitig die Dekompressionsgeschwindigkeit verbessern. Das kommt daher, dass auf der gleichen Hardware die Dekompressionsgeschwindigkeit von LZMA2 ungef\u00c3\u00a4hr eine feste Anzahl Byte an komprimierten Daten pro Sekunde ist.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Diese BCJ\u2212Filter haben bekannte Probleme mit dem Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis:<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\">\u2022<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\"><\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">In einigen Dateitypen, die ausf\u00c3\u00bchrbaren Code enthalten (zum Beispiel Objektdateien, statische Bibliotheken und Linux\u2212Kernelmodule), sind die Adressen in den Anweisungen mit F\u00c3\u00bcllwerten gef\u00c3\u00bcllt. Diese BCJ\u2212Filter f\u00c3\u00bchren dennoch die Adressumwandlung aus, wodurch die Kompression bei diesen Dateien schlechter wird.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>Bei der Anwendung eines BCJ\u2212Filters auf ein Archiv, das mehrere \u00c3\u00a4hnliche Bin\u00c3\u00a4rdateien enth\u00c3\u00a4lt, kann das Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis schlechter sein als ohne BCJ\u2212Filter. Das kommt daher, weil der BCJ\u2212Filter die Grenzen der Bin\u00c3\u00a4rdateien nicht erkennt und den Z\u00c3\u00a4hler der Adressumwandlung f\u00c3\u00bcr jede Bin\u00c3\u00a4rdatei nicht zur\u00c3\u00bccksetzt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">Beide der oben genannten Probleme werden in der Zukunft in einem neuen Filter nicht mehr auftreten. Die alten BCJ\u2212Filter werden noch in eingebetteten Systemen von Nutzen sein, weil der Dekoder des neuen Filters gr\u00c3\u00b6\u00c3er sein und mehr Speicher beanspruchen wird.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Verschiedene Befehlss\u00c3\u00a4tze haben unterschiedliche Ausrichtungen:<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 1em\"><img decoding=\"async\" src=\"grohtml-983643.png\" alt=\"Image grohtml-983643.png\"><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Da die BCJ\u2212gefilterten Daten \u00c3\u00bcblicherweise mit LZMA2 komprimiert sind, kann das Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis dadurch etwas verbessert werden, dass die LZMA2\u2212Optionen so gesetzt werden, dass sie der Ausrichtung des gew\u00c3\u00a4hlten BCJ\u2212Filters entsprechen. Zum Beispiel ist es beim IA\u221264\u2212Filter eine gute Wahl, <b>pb=4<\/b> mit LZMA2 zu setzen (2^4=16). Der x86\u2212Filter bildet dabei eine Ausnahme; Sie sollten bei der f\u00c3\u00bcr LZMA2 voreingestellten 4\u2212Byte\u2212Ausrichtung bleiben, wenn Sie x86\u2212Bin\u00c3\u00a4rdateien komprimieren.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Alle BCJ\u2212Filter unterst\u00c3\u00bctzen die gleichen <i>Optionen<\/i>:<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>start=<\/b><i>Versatz<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">gibt den Start\u2212<i>Versatz<\/i> an, der bei der Umwandlung zwischen relativen und absoluten Adressen verwendet wird. Der <i>Versatz<\/i> muss ein Vielfaches der Filterausrichtung sein (siehe die Tabelle oben). Der Standardwert ist 0. In der Praxis ist dieser Standardwert gut; die Angabe eines benutzerdefinierten <i>Versatzes<\/i> ist fast immer unn\u00c3\u00bctz.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212delta<\/b>[<b>=<\/b><i>Optionen<\/i>]<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">f\u00c3\u00bcgt den Delta\u2212Filter zur Filterkette hinzu. Der Delta\u2212Filter kann nicht als letzter Filter in der Filterkette verwendet werden.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Gegenw\u00c3\u00a4rtig wird nur eine einfache, Byte\u2212bezogene Delta\u2212Berechnung unterst\u00c3\u00bctzt. Beim Komprimieren von zum Beispiel unkomprimierten Bitmap\u2212Bildern oder unkomprimierten PCM\u2212Audiodaten kann es jedoch sinnvoll sein. Dennoch k\u00c3\u00b6nnen f\u00c3\u00bcr spezielle Zwecke entworfene Algorithmen deutlich bessere Ergebnisse als Delta und LZMA2 liefern. Dies trifft insbesondere auf Audiodaten zu, die sich zum Beispiel mit <b>flac<\/b>(1) schneller und besser komprimieren lassen.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Unterst\u00c3\u00bctzte <i>Optionen<\/i>:<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>dist=<\/b><i>Abstand<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">gibt den <i>Abstand<\/i> der Delta\u2212Berechnung in Byte an. Zul\u00c3\u00a4ssige Werte f\u00c3\u00bcr den <i>Abstand<\/i> sind 1 bis 256. Der Vorgabewert ist 1.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"32%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Zum Beispiel wird mit <b>dist=2<\/b> und der 8\u2212Byte\u2212Eingabe A1 B1 A2 B3 A3 B5 A4 B7 die Ausgabe A1 B1 01 02 01 02 01 02 sein.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Andere Optionen <br \/> \u2212q<\/b>, <b>\u2212\u2212quiet<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">unterdr\u00c3\u00bcckt Warnungen und Hinweise. Geben Sie dies zweimal an, um auch Fehlermeldungen zu unterdr\u00c3\u00bccken. Diese Option wirkt sich nicht auf den Exit\u2212Status aus. Das bedeutet, das selbst bei einer unterdr\u00c3\u00bcckten Warnung der Exit\u2212Status zur Anzeige einer Warnung dennoch verwendet wird.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212v<\/b>, <b>\u2212\u2212verbose<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">bewirkt ausf\u00c3\u00bchrliche Ausgaben. Wenn die Standardfehlerausgabe mit einem Terminal verbunden ist, zeigt <b>xz<\/b> den Fortschritt an. Durch zweimalige Angabe von <b>\u2212\u2212verbose<\/b> wird die Ausgabe noch ausf\u00c3\u00bchrlicher.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Der Fortschrittsanzeiger stellt die folgenden Informationen dar:<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\">\u2022<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\"><\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Der Prozentsatz des Fortschritts wird angezeigt, wenn die Gr\u00c3\u00b6\u00c3e der Eingabedatei bekannt ist. Das bedeutet, dass der Prozentsatz in Weiterleitungen (Pipes) nicht angezeigt werden kann.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>Menge der erzeugten komprimierten Daten (bei der Kompression) oder der verarbeiteten Daten (bei der Dekompression).<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>Menge der verarbeiteten unkomprimierten Daten (bei der Kompression) oder der erzeugten Daten (bei der Dekompression).<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis, das mittels Dividieren der Menge der bisher komprimierten Daten durch die Menge der bisher verarbeiteten unkomprimierten Daten ermittelt wird.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>Kompressions\u2212 oder Dekompressionsgeschwindigkeit. Diese wird anhand der Menge der unkomprimierten verarbeiteten Daten (bei der Kompression) oder der Menge der erzeugten Daten (bei der Dekompression) pro Sekunde gemessen. Die Anzeige startet einige Sekunden nachdem <b>xz<\/b> mit der Verarbeitung der Datei begonnen hat.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>Die vergangene Zeit im Format M:SS oder H:MM:SS.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p>\u2022<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"74%\">\n<p>Die gesch\u00c3\u00a4tzte verbleibende Zeit wird nur angezeigt, wenn die Gr\u00c3\u00b6\u00c3e der Eingabedatei bekannt ist und bereits einige Sekunden vergangen sind, nachdem <b>xz<\/b> mit der Verarbeitung der Datei begonnen hat. Die Zeit wird in einem weniger pr\u00c3\u00a4zisen Format ohne Doppelpunkte angezeigt, zum Beispiel 2 min 30 s.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">Wenn die Standardfehlerausgabe kein Terminal ist, schreibt <b>xz<\/b> mit <b>\u2212\u2212verbose<\/b> nach dem Komprimieren oder Dekomprimieren der Datei in einer einzelnen Zeile den Dateinamen, die komprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e, die unkomprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e, das Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis und eventuell auch die Geschwindigkeit und die vergangene Zeit in die Standardfehlerausgabe. Die Geschwindigkeit und die vergangene Zeit werden nur angezeigt, wenn der Vorgang mindestens ein paar Sekunden gedauert hat. Wurde der Vorgang nicht beendet, zum Beispiel weil ihn der Benutzer abgebrochen hat, wird au\u00c3erdem der Prozentsatz des erreichten Verarbeitungsfortschritts aufgenommen, sofern die Gr\u00c3\u00b6\u00c3e der Eingabedatei bekannt ist.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212Q<\/b>, <b>\u2212\u2212no\u2212warn<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">setzt den Exit\u2212Status nicht auf 2, selbst wenn eine Bedingung erf\u00c3\u00bcllt ist, die eine Warnung gerechtfertigt h\u00c3\u00a4tte. Diese Option wirkt sich nicht auf die Ausf\u00c3\u00bchrlichkeitsstufe aus, daher m\u00c3\u00bcssen sowohl <b>\u2212\u2212quiet<\/b> als auch <b>\u2212\u2212no\u2212warn<\/b> angegeben werden, um einerseits keine Warnungen anzuzeigen und andererseits auch den Exit\u2212Status nicht zu \u00c3\u00a4ndern.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212robot<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">gibt Meldungen in einem maschinenlesbaren Format aus. Dadurch soll das Schreiben von Frontends erleichtert werden, die <b>xz<\/b> anstelle von Liblzma verwenden wollen, was in verschiedenen Skripten der Fall sein kann. Die Ausgabe mit dieser aktivierten Option sollte \u00c3\u00bcber mehrere <b>xz<\/b>\u2212Ver\u00c3\u00b6ffentlichungen stabil sein. Details hierzu finden Sie im Abschnitt <b>ROBOTER\u2212MODUS<\/b>.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212\u2212info\u2212memory<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">zeigt in einem menschenlesbaren Format an, wieviel physischen Speicher (RAM) das System nach Annahme von <b>xz<\/b> hat, sowie die Speicherbedarfsbegrenzung f\u00c3\u00bcr Kompression und Dekompression, und beendet das Programm erfolgreich.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212h<\/b>, <b>\u2212\u2212help<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">zeigt eine Hilfemeldung mit den am h\u00c3\u00a4ufigsten genutzten Optionen an und beendet das Programm erfolgreich.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212H<\/b>, <b>\u2212\u2212long\u2212help<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">zeigt eine Hilfemeldung an, die alle Funktionsmerkmale von <b>xz<\/b> beschreibt und beendet das Programm erfolgreich.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212V<\/b>, <b>\u2212\u2212version<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">zeigt die Versionsnummer von <b>xz<\/b> und Liblzma in einem menschenlesbaren Format an. Um eine maschinell auswertbare Ausgabe zu erhalten, geben Sie <b>\u2212\u2212robot<\/b> vor <b>\u2212\u2212version<\/b> an.<\/p>\n<h2>ROBOTER\u2212MODUS <a name=\"ROBOTER\u2212MODUS\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Der Roboter\u2212Modus wird mit der Option <b>\u2212\u2212robot<\/b> aktiviert. Er bewirkt, dass die Ausgabe von <b>xz<\/b> leichter von anderen Programmen ausgewertet werden kann. Gegenw\u00c3\u00a4rtig wird <b>\u2212\u2212robot<\/b> nur zusammen mit <b>\u2212\u2212version<\/b>, <b>\u2212\u2212info\u2212memory<\/b> und <b>\u2212\u2212list<\/b> unterst\u00c3\u00bctzt. In der Zukunft wird dieser Modus auch f\u00c3\u00bcr Kompression und Dekompression unterst\u00c3\u00bctzt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Version <br \/> xz \u2212\u2212robot \u2212\u2212version<\/b> gibt die Versionsnummern von <b>xz<\/b> und Liblzma im folgenden Format aus:<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>XZ_VERSION=<\/b><i>XYYYZZZS<\/i> <b><br \/> LIBLZMA_VERSION=<\/b><i>XYYYZZZS<\/i><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p><i>X<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"7%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Hauptversion.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p><i>YYY<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"7%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Unterversion. Gerade Zahlen bezeichnen eine stabile Version. Ungerade Zahlen bezeichnen Alpha\u2212 oder Betaversionen.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p><i>ZZZ<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"7%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Patch\u2212Stufe f\u00c3\u00bcr stabile Ver\u00c3\u00b6ffentlichungen oder einfach nur ein Z\u00c3\u00a4hler f\u00c3\u00bcr Entwicklungsversionen.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p><i>S<\/i><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"7%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Stabilit\u00c3\u00a4t. 0 ist Alpha, 1 ist Beta und 2 ist stabil. <i>S<\/i> sollte immer 2 sein, wenn <i>YYY<\/i> eine gerade Zahl ist.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><i>XYYYZZZS<\/i> sind in beiden Zeilen gleich, sofern <b>xz<\/b> und Liblzma aus der gleichen Ver\u00c3\u00b6ffentlichung der XZ\u2212Utils stammen.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Beispiele: 4.999.9beta ist <b>49990091<\/b> und 5.0.0 is <b>50000002<\/b>.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Informationen zur Speicherbedarfsbegrenzung <br \/> xz \u2212\u2212robot \u2212\u2212info\u2212memory<\/b> gibt eine einzelne Zeile mit drei durch Tabulatoren getrennten Spalten aus:<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">1.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"83%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Gesamter physischer Speicher (RAM) in Byte<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>2.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"83%\">\n<p>Speicherbedarfsbegrenzung f\u00c3\u00bcr die Kompression in Byte. Ein spezieller Wert von Null bezeichnet die Standardeinstellung, die im Einzelthread\u2212Modus bedeutet, dass keine Begrenzung vorhanden ist.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>3.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"83%\">\n<p>Speicherbedarfsbegrenzung f\u00c3\u00bcr die Dekompression in Byte. Ein spezieller Wert von Null bezeichnet die Standardeinstellung, die im Einzelthread\u2212Modus bedeutet, dass keine Begrenzung vorhanden ist.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">In der Zukunft k\u00c3\u00b6nnte die Ausgabe von <b>xz \u2212\u2212robot \u2212\u2212info\u2212memory<\/b> weitere Spalten enthalten, aber niemals mehr als eine einzelne Zeile.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Listenmodus <br \/> xz \u2212\u2212robot \u2212\u2212list<\/b> verwendet eine durch Tabulatoren getrennte Ausgabe. In der ersten Spalte jeder Zeile bezeichnet eine Zeichenkette den Typ der Information, die in dieser Zeile enthalten ist:<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"9%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\"><b>name<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Dies ist stets die erste Zeile, wenn eine Datei aufgelistet wird. Die zweite Spalte in der Zeile enth\u00c3\u00a4lt den Dateinamen.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"9%\">\n<p><b>file<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Diese Zeile enth\u00c3\u00a4lt allgemeine Informationen zur <b>.xz<\/b>\u2212Datei. Diese Zeile wird stets nach der <b>name<\/b>\u2212Zeile ausgegeben.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"9%\">\n<p><b>stream<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Dieser Zeilentyp wird nur verwendet, wenn <b>\u2212\u2212verbose<\/b> angegeben wurde. Es gibt genau so viele <b>stream<\/b>\u2212Zeilen, wie Datenstr\u00c3\u00b6me in der <b>.xz<\/b>\u2212Datei enthalten sind.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"9%\">\n<p><b>block<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Dieser Zeilentyp wird nur verwendet, wenn <b>\u2212\u2212verbose<\/b> angegeben wurde. Es gibt so viele <b>block<\/b>\u2212Zeilen, wie Bl\u00c3\u00b6cke in der <b>.xz<\/b>\u2212Datei. Die <b>block<\/b>\u2212Zeilen werden nach allen <b>stream<\/b>\u2212Zeilen angezeigt; verschiedene Zeilentypen werden nicht verschachtelt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>summary<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Dieser Zeilentyp wird nur verwendet, wenn <b>\u2212\u2212verbose<\/b> zwei Mal angegeben wurde. Diese Zeile wird nach allen <b>block<\/b>\u2212Zeilen ausgegeben. Wie die <b>file<\/b>\u2212Zeile enth\u00c3\u00a4lt die <b>summary<\/b>\u2212Zeile allgemeine Informationen zur <b>.xz<\/b>\u2212Datei.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"9%\">\n<p><b>totals<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Diese Zeile ist immer die letzte der Listenausgabe. Sie zeigt die Gesamtanzahlen und \u2212gr\u00c3\u00b6\u00c3en an.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die Spalten der <b>file<\/b>\u2212Zeilen:<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">2.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Anzahl der Datenstr\u00c3\u00b6me in der Datei<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>3.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Gesamtanzahl der Bl\u00c3\u00b6cke in den Datenstr\u00c3\u00b6men<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>4.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Komprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e der Datei<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>5.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Unkomprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e der Datei<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>6.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Das Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis, zum Beispiel <b>0.123<\/b>. Wenn das Verh\u00c3\u00a4ltnis \u00c3\u00bcber 9.999 liegt, werden drei Minuszeichen (<b>\u2212\u2212\u2212<\/b>) anstelle des Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnisses angezeigt.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>7.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Durch Kommata getrennte Liste der Namen der Integrit\u00c3\u00a4tspr\u00c3\u00bcfungen. F\u00c3\u00bcr die bekannten \u00c3berpr\u00c3\u00bcfungstypen werden folgende Zeichenketten verwendet: <b>None<\/b>, <b>CRC32<\/b>, <b>CRC64<\/b> und <b>SHA\u2212256<\/b>. <b>Unbek.<\/b><i>N<\/i> wird verwendet, wobei <i>N<\/i> die Kennung der \u00c3berpr\u00c3\u00bcfung als Dezimalzahl angibt (ein\u2212 oder zweistellig).<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>8.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Gesamtgr\u00c3\u00b6\u00c3e der Datenstromauff\u00c3\u00bcllung in der Datei<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die Spalten der <b>stream<\/b>\u2212Zeilen:<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">2.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Datenstromnummer (der erste Datenstrom ist 1)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>3.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Anzahl der Bl\u00c3\u00b6cke im Datenstrom<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>4.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Komprimierte Startposition<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>5.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Unkomprimierte Startposition<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>6.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Komprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e (schlie\u00c3t die Datenstromauff\u00c3\u00bcllung nicht mit ein)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>7.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Unkomprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>8.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>9.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Name der Integrit\u00c3\u00a4tspr\u00c3\u00bcfung<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>10.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e der Datenstromauff\u00c3\u00bcllung<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die Spalten der <b>block<\/b>\u2212Zeilen:<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">2.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Anzahl der in diesem Block enthaltenen Datenstr\u00c3\u00b6me<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>3.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Blocknummer relativ zum Anfang des Datenstroms (der erste Block ist 1)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>4.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Blocknummer relativ zum Anfang der Datei<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>5.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Komprimierter Startversatz relativ zum Beginn der Datei<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>6.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Unkomprimierter Startversatz relativ zum Beginn der Datei<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>7.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Komprimierte Gesamtgr\u00c3\u00b6\u00c3e des Blocks (einschlie\u00c3lich Header)<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>8.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Unkomprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>9.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>10.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Name der Integrit\u00c3\u00a4tspr\u00c3\u00bcfung<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Wenn <b>\u2212\u2212verbose<\/b> zwei Mal angegeben wurde, werden zus\u00c3\u00a4tzliche Spalten in die <b>block<\/b>\u2212Zeilen eingef\u00c3\u00bcgt. Diese werden mit einem einfachen <b>\u2212\u2212verbose<\/b> nicht angezeigt, da das Ermitteln dieser Informationen viele Suchvorg\u00c3\u00a4nge erfordert und daher recht langsam sein kann:<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">11.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Wert der Integrit\u00c3\u00a4tspr\u00c3\u00bcfung in hexadezimaler Notation<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>12.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Block\u2212Header\u2212Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>13.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Block\u2212Schalter: <b>c<\/b> gibt an, dass die komprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e verf\u00c3\u00bcgbar ist, und <b>u<\/b> gibt an, dass die unkomprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e verf\u00c3\u00bcgbar ist. Falls der Schalter nicht gesetzt ist, wird stattdessen ein Bindestrich (<b>\u2212<\/b>) angezeigt, um die L\u00c3\u00a4nge der Zeichenkette beizubehalten. In Zukunft k\u00c3\u00b6nnten neue Schalter am Ende der Zeichenkette hinzugef\u00c3\u00bcgt werden.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>14.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e der tats\u00c3\u00a4chlichen komprimierten Daten im Block. Ausgeschlossen sind hierbei die Block\u2212Header, die Blockauff\u00c3\u00bcllung und die Pr\u00c3\u00bcffelder.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>15.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e des Speichers (in Byte), der zum Dekomprimieren dieses Blocks mit dieser <b>xz<\/b>\u2212Version ben\u00c3\u00b6tigt wird.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>16.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Filterkette. Beachten Sie, dass die meisten der bei der Kompression verwendeten Optionen nicht bekannt sein k\u00c3\u00b6nnen, da in den <b>.xz<\/b>\u2212Headern nur die f\u00c3\u00bcr die Dekompression erforderlichen Optionen gespeichert sind.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die Spalten der <b>summary<\/b>\u2212Zeilen:<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">2.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Gr\u00c3\u00b6\u00c3e des Speichers (in Byte), der zum Dekomprimieren dieser Datei mit dieser <b>xz<\/b>\u2212Version ben\u00c3\u00b6tigt wird.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>3.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p><b>yes<\/b> oder <b>no<\/b> geben an, ob in allen Block\u2212Headern sowohl die komprimierte als auch die unkomprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e gespeichert ist.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><i>Seit<\/i> <b>xz<\/b> <i>5.1.2alpha:<\/i><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">4.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Minimale <b>xz<\/b>\u2212Version, die zur Dekompression der Datei erforderlich ist<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die Spalten der <b>totals<\/b>\u2212Zeile:<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">2.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Anzahl der Datenstr\u00c3\u00b6me<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>3.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Anzahl der Bl\u00c3\u00b6cke<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>4.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Komprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>5.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Unkomprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>6.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Durchschnittliches Kompressionsverh\u00c3\u00a4ltnis<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>7.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Durch Kommata getrennte Liste der Namen der Integrit\u00c3\u00a4tspr\u00c3\u00bcfungen, die in den Dateien pr\u00c3\u00a4sent waren.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>8.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Gr\u00c3\u00b6\u00c3e der Datenstromauff\u00c3\u00bcllung<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p>9.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p>Anzahl der Dateien. Dies dient dazu, die Reihenfolge der vorigen Spalten an die in den <b>file<\/b>\u2212Zeilen anzugleichen.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Wenn <b>\u2212\u2212verbose<\/b> zwei Mal angegeben wird, werden zus\u00c3\u00a4tzliche Spalten in die <b>totals<\/b>\u2212Zeile eingef\u00c3\u00bcgt:<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">10.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Maximale Gr\u00c3\u00b6\u00c3e des Speichers (in Byte), der zum Dekomprimieren der Dateien mit dieser <b>xz<\/b>\u2212Version ben\u00c3\u00b6tigt wird.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p>11.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p><b>yes<\/b> oder <b>no<\/b> geben an, ob in allen Block\u2212Headern sowohl die komprimierte als auch die unkomprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e gespeichert ist.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><i>Seit<\/i> <b>xz<\/b> <i>5.1.2alpha:<\/i><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"4%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">12.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"72%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Minimale <b>xz<\/b>\u2212Version, die zur Dekompression der Datei erforderlich ist<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Zuk\u00c3\u00bcnftige Versionen k\u00c3\u00b6nnten neue Zeilentypen hinzuf\u00c3\u00bcgen, weiterhin k\u00c3\u00b6nnten auch in den vorhandenen Zeilentypen weitere Spalten hinzugef\u00c3\u00bcgt werden, aber die existierenden Spalten werden nicht ge\u00c3\u00a4ndert.<\/p>\n<h2>EXIT\u2212STATUS <a name=\"EXIT\u2212STATUS\"><\/a> <\/h2>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\"><b>0<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Alles ist in Ordnung.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p><b>1<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Ein Fehler ist aufgetreten.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"1%\">\n<p><b>2<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"10%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Es ist etwas passiert, das eine Warnung rechtfertigt, aber es sind keine tats\u00c3\u00a4chlichen Fehler aufgetreten.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">In die Standardausgabe geschriebene Hinweise (keine Warnungen oder Fehler), welche den Exit\u2212Status nicht beeinflussen.<\/p>\n<h2>UMGEBUNGSVARIABLEN <a name=\"UMGEBUNGSVARIABLEN\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>xz<\/b> wertet eine durch Leerzeichen getrennte Liste von Optionen in den Umgebungsvariablen <b>XZ_DEFAULTS<\/b> und <b>XZ_OPT<\/b> aus (in dieser Reihenfolge), bevor die Optionen aus der Befehlszeile ausgewertet werden. Beachten Sie, dass beim Auswerten der Umgebungsvariablen nur Optionen ber\u00c3\u00bccksichtigt werden; alle Eintr\u00c3\u00a4ge, die keine Optionen sind, werden stillschweigend ignoriert. Die Auswertung erfolgt mit <b>getopt_long<\/b>(3), welches auch f\u00c3\u00bcr die Befehlszeilenargumente verwendet wird. <b><br \/> XZ_DEFAULTS<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Benutzerspezifische oder systemweite Standardoptionen. Typischerweise werden diese in einem Shell\u2212Initialisierungsskript gesetzt, um die Speicherbedarfsbegrenzung von <b>xz<\/b> standardm\u00c3\u00a4\u00c3ig zu aktivieren. Au\u00c3er bei Shell\u2212Initialisierungsskripten und in \u00c3\u00a4hnlichen Spezialf\u00c3\u00a4llen darf die Variable <b>XZ_DEFAULTS<\/b> in Skripten niemals gesetzt oder au\u00c3er Kraft gesetzt werden.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"9%\">\n<p><b>XZ_OPT<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"2%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Dies dient der \u00c3bergabe von Optionen an <b>xz<\/b>, wenn es nicht m\u00c3\u00b6glich ist, die Optionen direkt in der Befehlszeile von <b>xz<\/b> zu \u00c3\u00bcbergeben. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn <b>xz<\/b> von einem Skript oder Dienstprogramm ausgef\u00c3\u00bchrt wird, zum Beispiel GNU <b>tar<\/b>(1):<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:32%; margin-top: 1em\">XZ_OPT=\u22122v tar caf foo.tar.xz foo<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Skripte k\u00c3\u00b6nnen <b>XZ_OPT<\/b> zum Beispiel zum Setzen skriptspezifischer Standard\u2212Kompressionsoptionen verwenden. Es ist weiterhin empfehlenswert, Benutzern die Au\u00c3erkraftsetzung von <b>XZ_OPT<\/b> zu erlauben, falls dies angemessen ist. Zum Beispiel k\u00c3\u00b6nnte in <b>sh<\/b>(1)\u2212Skripten Folgendes stehen:<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:32%; margin-top: 1em\">XZ_OPT=${XZ_OPT\u2212&#8221;\u22127e&#8221;} <br \/> export XZ_OPT<\/p>\n<h2>KOMPATIBILIT\u00c3T ZU DEN LZMA\u2212UTILS <a name=\"KOMPATIBILIT\u00c3T ZU DEN LZMA\u2212UTILS\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die Befehlszeilensyntax von <b>xz<\/b> ist praktisch eine Obermenge der von <b>lzma<\/b>, <b>unlzma<\/b> und <b>lzcat<\/b> in den LZMA\u2212Utils der Versionen 4.32.x. In den meisten F\u00c3\u00a4llen sollte es m\u00c3\u00b6glich sein, die LZMA\u2212Utils durch die XZ\u2212Utils zu ersetzen, ohne vorhandene Skripte \u00c3\u00a4ndern zu m\u00c3\u00bcssen. Dennoch gibt es einige Inkompatibilit\u00c3\u00a4ten, die manchmal Probleme verursachen k\u00c3\u00b6nnen.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Voreinstellungsstufen zur Kompression<\/b> <br \/> Die Nummerierung der Voreinstellungsstufen der Kompression ist in <b>xz<\/b> und den LZMA\u2212Utils unterschiedlich. Der wichtigste Unterschied ist die Zuweisung der W\u00c3\u00b6rterbuchgr\u00c3\u00b6\u00c3en zu den verschiedenen Voreinstellungsstufen. Die W\u00c3\u00b6rterbuchgr\u00c3\u00b6\u00c3e ist etwa gleich dem Speicherbedarf bei der Dekompression.<\/p>\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 1em\"><img decoding=\"async\" src=\"grohtml-983644.png\" alt=\"Image grohtml-983644.png\"><\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die Unterschiede in der W\u00c3\u00b6rterbuchgr\u00c3\u00b6\u00c3e beeinflussen auch den Speicherbedarf bei der Kompression, aber es gibt noch einige andere Unterschiede zwischen den LZMA\u2212Utils und den XZ\u2212Utils, die die Kluft noch vergr\u00c3\u00b6\u00c3ern:<\/p>\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 1em\"><img decoding=\"async\" src=\"grohtml-983645.png\" alt=\"Image grohtml-983645.png\"><\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die standardm\u00c3\u00a4\u00c3ige Voreinstellungsstufe in den LZMA\u2212Utils ist <b>\u22127<\/b>, w\u00c3\u00a4hrend diese in den XZ\u2212Utils <b>\u22126<\/b> ist, daher verwenden beide standardm\u00c3\u00a4\u00c3ig ein 8 MiB gro\u00c3es W\u00c3\u00b6rterbuch.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Vor\u2212 und Nachteile von .lzma\u2212Dateien als Datenstr\u00c3\u00b6me<\/b> <br \/> Die unkomprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e der Datei kann in den <b>.lzma<\/b>\u2212Headern gespeichert werden. Die LZMA\u2212Utils tun das beim Komprimieren gew\u00c3\u00b6hnlicher Dateien. Als Alternative kann die unkomprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e als unbekannt markiert und eine Nutzdatenende\u2212Markierung (end\u2212of\u2212payload) verwendet werden, um anzugeben, wo der Dekompressor stoppen soll. Die LZMA\u2212Utils verwenden diese Methode, wenn die unkomprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e unbekannt ist, was beispielsweise in Pipes (Befehlsverkettungen) der Fall ist.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>xz<\/b> unterst\u00c3\u00bctzt die Dekompression von <b>.lzma<\/b>\u2212Dateien mit oder ohne Nutzdatenende\u2212Markierung, aber alle von <b>xz<\/b> erstellten <b>.lzma<\/b>\u2212Dateien verwenden diesen Nutzdatenende\u2212Markierung, wobei die unkomprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e in den <b>.lzma<\/b>\u2212Headern als unbekannt markiert wird. Das k\u00c3\u00b6nnte in einigen un\u00c3\u00bcblichen Situationen ein Problem sein. Zum Beispiel k\u00c3\u00b6nnte ein <b>.lzma<\/b>\u2212Dekompressor in einem Ger\u00c3\u00a4t mit eingebettetem System nur mit Dateien funktionieren, deren unkomprimierte Gr\u00c3\u00b6\u00c3e bekannt ist. Falls Sie auf dieses Problem sto\u00c3en, m\u00c3\u00bcssen Sie die LZMA\u2212Utils oder das LZMA\u2212SDK verwenden, um <b>.lzma<\/b>\u2212Dateien mit bekannter unkomprimierter Gr\u00c3\u00b6\u00c3e zu erzeugen.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Nicht unterst\u00c3\u00bctzte .lzma\u2212Dateien<\/b> <br \/> Das <b>.lzma<\/b>\u2212Format erlaubt <i>lc<\/i>\u2212Werte bis zu 8 und <i>lp<\/i>\u2212Werte bis zu 4. Die LZMA\u2212Utils k\u00c3\u00b6nnen Dateien mit beliebigem <i>lc<\/i> und <i>lp<\/i> dekomprimieren, aber erzeugen immer Dateien mit <b>lc=3<\/b> und <b>lp=0<\/b>. Das Erzeugen von Dateien mit anderem <i>lc<\/i> und <i>lp<\/i> ist mit <b>xz<\/b> und mit dem LZMA\u2212SDK m\u00c3\u00b6glich.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die Implementation des LZMA\u2212Filters in liblzma setzt voraus, dass die Summe von <i>lc<\/i> und <i>lp<\/i> nicht gr\u00c3\u00b6\u00c3er als 4 ist. Daher k\u00c3\u00b6nnen <b>.lzma<\/b>\u2212Dateien, welche diese Begrenzung \u00c3\u00bcberschreiten, mit <b>xz<\/b> nicht dekomprimiert werden.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die LZMA\u2212Utils erzeugen nur <b>.lzma<\/b>\u2212Dateien mit einer W\u00c3\u00b6rterbuchgr\u00c3\u00b6\u00c3e von 2^<i>n<\/i> (einer Zweierpotenz), aber akzeptieren Dateien mit einer beliebigen W\u00c3\u00b6rterbuchgr\u00c3\u00b6\u00c3e. Liblzma akzeptiert nur <b>.lzma<\/b>\u2212Dateien mit einer W\u00c3\u00b6rterbuchgr\u00c3\u00b6\u00c3e von 2^<i>n<\/i> oder 2^<i>n<\/i> + 2^(<i>n<\/i>\u22121). Dies dient zum Verringern von Fehlalarmen beim Erkennen von <b>.lzma<\/b>\u2212Dateien.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Diese Einschr\u00c3\u00a4nkungen sollten in der Praxis kein Problem sein, da praktisch alle <b>.lzma<\/b>\u2212Dateien mit Einstellungen komprimiert wurden, die Liblzma akzeptieren wird.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Angeh\u00c3\u00a4ngter Datenm\u00c3\u00bcll<\/b> <br \/> Bei der Dekompression ignorieren die LZMA\u2212Utils stillschweigend alles nach dem ersten <b>.lzma<\/b>\u2212Datenstrom. In den meisten Situationen ist das ein Fehler. Das bedeutet auch, dass die LZMA\u2212Utils die Dekompression verketteter <b>.lzma<\/b>\u2212Dateien nicht unterst\u00c3\u00bctzen.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Wenn nach dem ersten <b>.lzma<\/b>\u2212Datenstrom Daten verbleiben, erachtet <b>xz<\/b> die Datei als besch\u00c3\u00a4digt, es sei denn, die Option <b>\u2212\u2212single\u2212stream<\/b> wurde verwendet. Dies k\u00c3\u00b6nnte die Ausf\u00c3\u00bchrung von Skripten beeinflussen, die davon ausgehen, dass angeh\u00c3\u00a4ngter Datenm\u00c3\u00bcll ignoriert wird.<\/p>\n<h2>ANMERKUNGEN <a name=\"ANMERKUNGEN\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Die komprimierte Ausgabe kann variieren<\/b> <br \/> Die exakte komprimierte Ausgabe, die aus der gleichen unkomprimierten Eingabedatei erzeugt wird, kann zwischen den Versionen der XZ\u2212Utils unterschiedlich sein, selbst wenn die Kompressionsoptionen identisch sind. Das kommt daher, weil der Kodierer verbessert worden sein k\u00c3\u00b6nnte (hinsichtlich schnellerer oder besserer Kompression), ohne das Dateiformat zu beeinflussen. Die Ausgabe kann sogar zwischen verschiedenen Programmen der gleichen Version der XZ\u2212Utils variieren, wenn bei der Erstellung des Bin\u00c3\u00a4rprogramms unterschiedliche Optionen verwendet wurden.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Sobald <b>\u2212\u2212rsyncable<\/b> implementiert wurde, bedeutet das, dass die sich ergebenden Dateien nicht notwendigerweise mit Rsync abgeglichen werden k\u00c3\u00b6nnen, au\u00c3er wenn die alte und neue Datei mit der gleichen <b>xz<\/b>\u2212Version erzeugt wurden. Das Problem kann beseitigt werden, wenn ein Teil der Encoder\u2212Implementierung eingefroren wird, um die mit Rsync abgleichbare Ausgabe \u00c3\u00bcber <b>xz<\/b>\u2212Versionsgrenzen hinweg stabil zu halten.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Eingebettete .xz\u2212Dekompressoren<\/b> <br \/> Eingebettete <b>.xz<\/b>\u2212Dekompressor\u2212Implementierungen wie XZ Embedded unterst\u00c3\u00bctzen nicht unbedingt Dateien, die mit anderen Integrit\u00c3\u00a4tspr\u00c3\u00bcfungen (<i>Pr\u00c3\u00bcfung<\/i>\u2212Typen) als <b>none<\/b> und <b>crc32<\/b> erzeugt wurden. Da <b>\u2212\u2212check=crc64<\/b> die Voreinstellung ist, m\u00c3\u00bcssen Sie <b>\u2212\u2212check=none<\/b> oder <b>\u2212\u2212check=crc32<\/b> verwenden, wenn Sie Dateien f\u00c3\u00bcr eingebettete Systeme erstellen.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Au\u00c3erhalb eingebetteter Systeme unterst\u00c3\u00bctzen die Dekompressoren des <b>.xz<\/b>\u2212Formats alle <i>Pr\u00c3\u00bcfung<\/i>\u2212Typen oder sind mindestens in der Lage, die Datei zu dekomprimieren, ohne deren Integrit\u00c3\u00a4t zu pr\u00c3\u00bcfen, wenn die bestimmte <i>Pr\u00c3\u00bcfung<\/i> nicht verf\u00c3\u00bcgbar ist.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">XZ Embedded unterst\u00c3\u00bctzt BCJ\u2212Filter, aber nur mit dem vorgegebenen Startversatz.<\/p>\n<h2>BEISPIELE <a name=\"BEISPIELE\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Grundlagen<\/b> <br \/> Komprimiert die Datei <i>foo<\/i> mit der Standard\u2212Kompressionsstufe (<b>\u22126<\/b>) zu <i>foo.xz<\/i> und entfernt <i>foo<\/i> nach erfolgreicher Kompression:<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">xz foo<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><i>bar.xz<\/i> in <i>bar<\/i> dekomprimieren und <i>bar.xz<\/i> selbst dann nicht l\u00c3\u00b6schen, wenn die Dekompression erfolgreich war:<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">xz \u2212dk bar.xz<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><i>baz.tar.xz<\/i> mit der Voreinstellung <b>\u22124e<\/b> (<b>\u22124 \u2212\u2212extreme<\/b>) erzeugen, was langsamer ist als beispielsweise die Vorgabe <b>\u22126<\/b>, aber weniger Speicher f\u00c3\u00bcr Kompression und Dekompression ben\u00c3\u00b6tigt (48\u00a0MiB beziehungsweise 5\u00a0MiB):<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">tar cf \u2212 baz | xz \u22124e > baz.tar.xz<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Eine Mischung aus komprimierten und unkomprimierten Dateien kann mit einem einzelnen Befehl dekomprimiert in die Standardausgabe geschrieben werden:<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">xz \u2212dcf a.txt b.txt.xz c.txt d.txt.lzma > abcd.txt<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Parallele Kompression von vielen Dateien<\/b> <br \/> Auf GNU\u2212 und *BSD\u2212Systemen k\u00c3\u00b6nnen <b>find<\/b>(1) und <b>xargs<\/b>(1) zum Parallelisieren der Kompression vieler Dateien verwendet werden:<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">find . \u2212type f ! \u2212name \u2019*.xz\u2019 \u2212print0  <br \/> | xargs \u22120r \u2212P4 \u2212n16 xz \u2212T1<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die Option <b>\u2212P<\/b> von <b>xargs<\/b>(1) legt die Anzahl der parallelen <b>xz<\/b>\u2212Prozesse fest. Der beste Wert f\u00c3\u00bcr die Option <b>\u2212n<\/b> h\u00c3\u00a4ngt davon ab, wie viele Dateien komprimiert werden sollen. Wenn es sich nur um wenige Dateien handelt, sollte der Wert wahrscheinlich 1 sein; bei Zehntausenden von Dateien kann 100 oder noch mehr angemessener sein, um die Anzahl der <b>xz<\/b>\u2212Prozesse zu beschr\u00c3\u00a4nken, die <b>xargs<\/b>(1) schlie\u00c3lich erzeugen wird.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die Option <b>\u2212T1<\/b> f\u00c3\u00bcr <b>xz<\/b> dient dazu, den Einzelthread\u2212Modus zu erzwingen, da <b>xargs<\/b>(1) zur Steuerung des Umfangs der Parallelisierung verwendet wird.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Roboter\u2212Modus<\/b> <br \/> Berechnen, wie viel Byte nach der Kompression mehrerer Dateien insgesamt eingespart wurden:<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">xz \u2212\u2212robot \u2212\u2212list *.xz | awk \u2019\/^totals\/{print $5\u2212$4}\u2019<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Ein Skript k\u00c3\u00b6nnte abfragen wollen, ob es ein <b>xz<\/b> verwendet, das aktuell genug ist. Das folgende <b>sh<\/b>(1)\u2212Skript pr\u00c3\u00bcft, ob die Versionsnummer des Dienstprogramms <b>xz<\/b> mindestens 5.0.0 ist. Diese Methode ist zu alten Beta\u2212Versionen kompatibel, welche die Option <b>\u2212\u2212robot<\/b> nicht unterst\u00c3\u00bctzen:<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">if ! eval &#8220;$(xz \u2212\u2212robot \u2212\u2212version 2> \/dev\/null)&#8221; || <br \/> [ &#8220;$XZ_VERSION&#8221; \u2212lt 50000002 ]; then <br \/> echo &#8220;Ihre Version von Xz ist zu alt.&#8221; <br \/> fi <br \/> unset XZ_VERSION LIBLZMA_VERSION<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Eine Speicherbedarfsbegrenzung f\u00c3\u00bcr die Dekompression mit <b>XZ_OPT<\/b> setzen, aber eine bereits gesetzte Begrenzung nicht erh\u00c3\u00b6hen:<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">NEWLIM=$((123 << 20)) # 123 MiB <br \/> OLDLIM=$(xz \u2212\u2212robot \u2212\u2212info\u2212memory | cut \u2212f3) <br \/> if [ $OLDLIM \u2212eq 0 \u2212o $OLDLIM \u2212gt $NEWLIM ]; then <br \/> XZ_OPT=&#8221;$XZ_OPT \u2212\u2212memlimit\u2212decompress=$NEWLIM&#8221; <br \/> export XZ_OPT <br \/> fi<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Benutzerdefinierte Filterketten f\u00c3\u00bcr die Kompression<\/b> <br \/> Der einfachste Anwendungsfall f\u00c3\u00bcr benutzerdefinierte Filterketten ist die Anpassung von LZMA2\u2212Voreinstellungsstufen. Das kann n\u00c3\u00bctzlich sein, weil die Voreinstellungen nur einen Teil der potenziell sinnvollen Kombinationen aus Kompressionseinstellungen abdecken.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die KompCPU\u2212Spalten der Tabellen aus den Beschreibungen der Optionen <b>\u22120<\/b> \u00e2\u00a6 <b>\u22129<\/b> und <b>\u2212\u2212extreme<\/b> sind beim Anpassen der LZMA2\u2212Voreinstellungen n\u00c3\u00bctzlich. Diese sind die relevanten Teile aus diesen zwei Tabellen:<\/p>\n<p align=\"center\" style=\"margin-top: 1em\"><img decoding=\"async\" src=\"grohtml-983646.png\" alt=\"Image grohtml-983646.png\"><\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Wenn Sie wissen, dass eine Datei f\u00c3\u00bcr eine gute Kompression ein etwas gr\u00c3\u00b6\u00c3eres W\u00c3\u00b6rterbuch ben\u00c3\u00b6tigt (zum Beispiel 32 MiB), aber Sie sie schneller komprimieren wollen, als dies mit <b>xz \u22128<\/b> geschehen w\u00c3\u00bcrde, kann eine Voreinstellung mit einem niedrigen KompCPU\u2212Wert (zum Beispiel 1) dahingehend angepasst werden, ein gr\u00c3\u00b6\u00c3eres W\u00c3\u00b6rterbuch zu verwenden:<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">xz \u2212\u2212lzma2=preset=1,dict=32MiB foo.tar<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Mit bestimmten Dateien kann der obige Befehl schneller sein als <b>xz \u22126<\/b>, wobei die Kompression deutlich besser wird. Dennoch muss betont werden, dass nur wenige Dateien von einem gr\u00c3\u00b6\u00c3eren W\u00c3\u00b6rterbuch profitieren, wenn der KompCPU\u2212Wert niedrig bleibt. Der offensichtlichste Fall, in dem ein gr\u00c3\u00b6\u00c3eres W\u00c3\u00b6rterbuch sehr hilfreich sein kann, ist ein Archiv, das einander sehr \u00c3\u00a4hnliche Dateien enth\u00c3\u00a4lt, die jeweils wenigstens einige Megabyte gro\u00c3 sind. Das W\u00c3\u00b6rterbuch muss dann deutlich gr\u00c3\u00b6\u00c3er sein als die einzelne Datei, damit LZMA2 den gr\u00c3\u00b6\u00c3tm\u00c3\u00b6glichen Vorteil aus den \u00c3hnlichkeiten der aufeinander folgenden Dateien zieht.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Wenn hoher Speicherbedarf f\u00c3\u00bcr Kompression und Dekompression kein Problem ist und die zu komprimierende Datei mindestens einige Hundert Megabyte gro\u00c3 ist, kann es sinnvoll sein, ein noch gr\u00c3\u00b6\u00c3eres W\u00c3\u00b6rterbuch zu verwenden, als die 64 MiB, die mit <b>xz \u22129<\/b> verwendet werden w\u00c3\u00bcrden:<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">xz \u2212vv \u2212\u2212lzma2=dict=192MiB big_foo.tar<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die Verwendung von <b>\u2212vv<\/b> (<b>\u2212\u2212verbose \u2212\u2212verbose<\/b>) wie im obigen Beispiel kann n\u00c3\u00bctzlich sein, um den Speicherbedarf f\u00c3\u00bcr Kompressor und Dekompressor zu sehen. Denken Sie daran, dass ein W\u00c3\u00b6rterbuch, das gr\u00c3\u00b6\u00c3er als die unkomprimierte Datei ist, Speicherverschwendung w\u00c3\u00a4re. Daher ist der obige Befehl f\u00c3\u00bcr kleine Dateien nicht sinnvoll.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Manchmal spielt die Kompressionszeit keine Rolle, aber der Speicherbedarf bei der Dekompression muss gering gehalten werden, zum Beispiel um die Datei auf eingebetteten Systemen dekomprimieren zu k\u00c3\u00b6nnen. Der folgende Befehl verwendet <b>\u22126e<\/b> (<b>\u22126 \u2212\u2212extreme<\/b>) als Basis und setzt die W\u00c3\u00b6rterbuchgr\u00c3\u00b6\u00c3e auf nur 64\u00a0KiB. Die sich ergebende Datei kann mit XZ Embedded (aus diesem Grund ist dort <b>\u2212\u2212check=crc32<\/b>) mit nur etwa 100\u00a0KiB Speicher dekomprimiert werden.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">xz \u2212\u2212check=crc32 \u2212\u2212lzma2=preset=6e,dict=64KiB foo<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Wenn Sie so viele Byte wie m\u00c3\u00b6glich herausquetschen wollen, kann die Anpassung der Anzahl der literalen Kontextbits (<i>lc<\/i>) und der Anzahl der Positionsbits (<i>pb<\/i>) manchmal hilfreich sein. Auch die Anpassung der Anzahl der literalen Positionsbits (<i>lp<\/i>) k\u00c3\u00b6nnte helfen, aber \u00c3\u00bcblicherweise sind <i>lc<\/i> und <i>pb<\/i> wichtiger. Wenn ein Quellcode\u2212Archiv zum Beispiel haupts\u00c3\u00a4chlich ASCII\u2212Text enth\u00c3\u00a4lt, k\u00c3\u00b6nnte ein Aufruf wie der folgende eine etwas kleinere Datei (etwa 0,1\u00a0%) ergeben als mit <b>xz \u22126e<\/b> (versuchen Sie es auch <b>lc=4<\/b>):<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">xz \u2212\u2212lzma2=preset=6e,pb=0,lc=4 Quellcode.tar<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die Verwendung eines anderen Filters mit LZMA2 kann die Kompression bei verschiedenen Dateitypen verbessern. So k\u00c3\u00b6nnten Sie eine gemeinsam genutzte Bibliothek der Architekturen x86\u221232 oder x86\u221264 mit dem BCJ\u2212Filter f\u00c3\u00bcr x86 komprimieren:<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">xz \u2212\u2212x86 \u2212\u2212lzma2 libfoo.so<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Beachten Sie, dass die Reihenfolge der Filteroptionen von Bedeutung ist. Falls <b>\u2212\u2212x86<\/b> nach <b>\u2212\u2212lzma2<\/b> angegeben wird, gibt <b>xz<\/b> einen Fehler aus, weil nach LZMA2 kein weiterer Filter sein darf und auch weil der BCJ\u2212Filter f\u00c3\u00bcr x86 nicht als letzter Filter in der Filterkette gesetzt werden darf.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Der Delta\u2212Filter zusammen mit LZMA2 kann bei Bitmap\u2212Bildern gute Ergebnisse liefern. Er sollte \u00c3\u00bcblicherweise besser sein als PNG, welches zwar einige fortgeschrittene Filter als ein simples delta bietet, aber f\u00c3\u00bcr die eigentliche Kompression \u00c2\u00bbDeflate\u00c2\u00ab verwendet.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Das Bild muss in einem unkomprimierten Format gespeichert werden, zum Beispiel als unkomprimiertes TIFF. Der Abstandsparameter des Delta\u2212Filters muss so gesetzt werden, dass er der Anzahl der Bytes pro Pixel im Bild entspricht. Zum Beispiel erfordert ein 24\u2212Bit\u2212RGB\u2212Bitmap <b>dist=3<\/b>, au\u00c3erdem ist es gut, <b>pb=0<\/b> an LZMA2 zu \u00c3\u00bcbergeben, um die 3\u2212Byte\u2212Ausrichtung zu ber\u00c3\u00bccksichtigen:<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">xz \u2212\u2212delta=dist=3 \u2212\u2212lzma2=pb=0 foo.tiff<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Wenn sich mehrere Bilder in einem einzelnen Archiv befinden (zum Beispiel <b>.tar<\/b>), funktioniert der Delta\u2212Filter damit auch, sofern alle Bilder im Archiv die gleiche Anzahl Bytes pro Pixel haben.<\/p>\n<h2>SIEHE AUCH <a name=\"SIEHE AUCH\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>xzdec<\/b>(1), <b>xzdiff<\/b>(1), <b>xzgrep<\/b>(1), <b>xzless<\/b>(1), <b>xzmore<\/b>(1), <b>gzip<\/b>(1), <b>bzip2<\/b>(1), <b>7z<\/b>(1)<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">XZ Utils: <https:\/\/tukaani.org\/xz\/> <br \/> XZ Embedded: <https:\/\/tukaani.org\/xz\/embedded.html> <br \/> LZMA\u2212SDK: <http:\/\/7\u2212zip.org\/sdk.html><\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>XZ BEZEICHNUNG \u00c3BERSICHT BEFEHLSALIASE BESCHREIBUNG OPTIONEN ROBOTER\u2212MODUS EXIT\u2212STATUS UMGEBUNGSVARIABLEN KOMPATIBILIT\u00c3T ZU DEN LZMA\u2212UTILS ANMERKUNGEN BEISPIELE SIEHE AUCH BEZEICHNUNG xz, unxz, xzcat, lzma, unlzma, lzcat \u2212 .xz\u2212 und .lzma\u2212Dateien komprimieren oder dekomprimieren \u00c3BERSICHT xz [Option\u00e2\u00a6] [Datei\u00e2\u00a6] BEFEHLSALIASE unxz ist gleichbedeutend mit xz \u2212\u2212decompress. xzcat ist gleichbedeutend mit xz \u2212\u2212decompress \u2212\u2212stdout. lzma ist gleichbedeutend mit xz \u2212\u2212format=lzma. 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