{"id":6559,"date":"2022-12-20T19:19:04","date_gmt":"2022-12-20T22:19:04","guid":{"rendered":"http:\/\/lode.uno\/linux-man\/index.php\/2022\/12\/20\/mount-davfs-de\/"},"modified":"2022-12-20T19:19:04","modified_gmt":"2022-12-20T22:19:04","slug":"mount-davfs-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lode.uno\/linux-man\/2022\/12\/20\/mount-davfs-de\/","title":{"rendered":"mount.davfs (de)"},"content":{"rendered":"<h1 align=\"center\">mount.davfs<\/h1>\n<p> <a href=\"#BEZEICHNUNG\">BEZEICHNUNG<\/a><br \/> <a href=\"#\u00c3BERSICHT\">\u00c3BERSICHT<\/a><br \/> <a href=\"#\u00c3BERSICHT (nur f\u00c3\u00bcr root)\">\u00c3BERSICHT (nur f\u00c3\u00bcr root)<\/a><br \/> <a href=\"#BESCHREIBUNG\">BESCHREIBUNG<\/a><br \/> <a href=\"#OPTIONEN\">OPTIONEN<\/a><br \/> <a href=\"#SICHERHEITSREGELN\">SICHERHEITSREGELN<\/a><br \/> <a href=\"#URLS UND EINH\u00c3NGEPUNKTE MIT LEERZEICHEN\">URLS UND EINH\u00c3NGEPUNKTE MIT LEERZEICHEN<\/a><br \/> <a href=\"#CACHE\">CACHE<\/a><br \/> <a href=\"#SPERREN, VERLORENGEGANGENE \u00c3NDERUNGEN UND BACKUP\u2212DATEIEN\">SPERREN, VERLORENGEGANGENE \u00c3NDERUNGEN UND BACKUP\u2212DATEIEN<\/a><br \/> <a href=\"#EIGENT\u00c3MER UND DATEIRECHTE\">EIGENT\u00c3MER UND DATEIRECHTE<\/a><br \/> <a href=\"#DATEIEN\">DATEIEN<\/a><br \/> <a href=\"#UMGEBUNGSVARIABLEN\">UMGEBUNGSVARIABLEN<\/a><br \/> <a href=\"#BEISPIELE\">BEISPIELE<\/a><br \/> <a href=\"#FEHLER\">FEHLER<\/a><br \/> <a href=\"#AUTOREN\">AUTOREN<\/a><br \/> <a href=\"#\u00c3BERSETZER\">\u00c3BERSETZER<\/a><br \/> <a href=\"#DAVFS2 HOME\">DAVFS2 HOME<\/a><br \/> <a href=\"#SIEHE AUCH\">SIEHE AUCH<\/a> <\/p>\n<hr>\n<h2>BEZEICHNUNG <a name=\"BEZEICHNUNG\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">mount.davfs \u2212 H\u00c3\u00a4ngt eine WebDAV\u2212Resource als davfs2\u2212Dateisystem ein<\/p>\n<h2>\u00c3BERSICHT <a name=\"\u00c3BERSICHT\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>mount.davfs [\u2212h | \u2212\u2212help] [\u2212V | \u2212\u2212version] <br \/> mount {<\/b><i>dir<\/i> <b>|<\/b> <i>webdavserver<\/i><b>}<\/b><\/p>\n<h2>\u00c3BERSICHT (nur f\u00c3\u00bcr root) <a name=\"\u00c3BERSICHT (nur f\u00c3\u00bcr root)\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>mount \u2212t davfs [\u2212o<\/b> <i>option<\/i><b>[,&#8230;]]<\/b> <i>webdavserver dir<\/i> <b><br \/> mount.davfs [\u2212o<\/b> <i>option<\/i><b>[,&#8230;]]<\/b> <i>webdavserver dir<\/i><\/p>\n<h2>BESCHREIBUNG <a name=\"BESCHREIBUNG\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><i><b>mount.davfs<\/b><\/i> h\u00c3\u00a4ngt die WebDAV\u2212Resource <i>webdavserver<\/i> in das Verzeichnis <i>dir<\/i> des lokalen Dateisystems ein. WebDAV (RFC 4918) ist eine HTTP\u2212Erweiterung, die die gemeinsame Bearbeitung von Web\u2212Resourcen aus der Ferne erlaubt. <b>mount.davfs<\/b> ist Teil des <b>davfs2<\/b>\u2212Packets.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>davfs2<\/b> erlaubt es, Dokumente auf einem Webserver mit Standardanwendungen zu bearbeiten, die daf\u00c3\u00bcr keine WebDAV\u2212Erweiterungen ben\u00c3\u00b6tigen. Z.B. k\u00c3\u00b6nnte eine Web\u2212Site auf einem entfernten Webserver mit den gleichen Werkzeugen bearbeitet werden, mit denen sie erstellt wurde. Oder man kann auf einem WebDAV\u2212Server Dokumente speichern, die man von verschiedenen Orten aus bearbeiten will.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>davfs2<\/b> unterst\u00c3\u00bctzt <b>TLS\/SSL<\/b> (falls die Neon\u2212Bibliothek es unterst\u00c3\u00bctzt) und Verbindungen \u00c3\u00bcber einen Proxy. Es wird \u00c3\u00bcber das fuse Kernel\u2212Dateisystem in das virtuelle Dateisystem eingebunden. Derzeit wird FUSE_KERNEL_VERSION 7 unterst\u00c3\u00bctzt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>mount.davfs<\/b> wird normalerweise durch das <b>mount<\/b>(8)\u2212Programm aufgerufen, wenn der Parameter <i>\u2212t davfs<\/i> angegeben ist. Nach dem Einh\u00c3\u00a4ngen l\u00c3\u00a4uft es als Hintergrundprozess. Zum Aush\u00c3\u00a4ngen wird das <b>umount<\/b>(8)\u2212Programm benutzt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><i>webdavserver<\/i> ist die URL des Servers. Sie muss mindestens den Host\u2212Namen enthalten. Zus\u00c3\u00a4tzlich k\u00c3\u00b6nnen das Schema, die Portnummer und der Pfad enthalten sein. F\u00c3\u00bcr fehlende Komponenten werden sinnvolle Standardwerte eingesetzt. Die Pfad\u2212Komponente darf <b>nicht<\/b> in %\u2212kodierter Form sein. Wird die URL jedoch an der Kommandozeile oder in die fstab eingegeben, m\u00c3\u00bcssen die Escape\u2212Regeln der Shell bzw. der fstab beachtet werden.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><i>dir<\/i> ist der Einh\u00c3\u00a4ngepunkt. Es kann eine absolute oder relative Pfadangabe sein.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><i>fstab<\/i> kann wie gewohnt benutzt werden, um Dateisysteme anzugeben. Im ersten Feld muss anstelle des Ger\u00c3\u00a4tes die URL des WebDAV\u2212Servers angegeben werden. F\u00c3\u00bcr jeden Einh\u00c3\u00a4ngepunkt darf es nur einen Eintrag in <i>fstab<\/i> geben.<\/p>\n<h2>OPTIONEN <a name=\"OPTIONEN\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>\u2212V \u2212\u2212version<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Zeige die Version an.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>\u2212h \u2212\u2212help<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Zeige einen Hilfe\u2212Text an.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"11%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p><b>\u2212o<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"8%\"><\/td>\n<td width=\"78%\">\n<p>Eine durch Kommas unterteilte Liste von Optionen. M\u00c3\u00b6gliche Optionen sind:<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>[no]auto<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Kann (nicht) mit <b>mount \u2212a<\/b> eingeh\u00c3\u00a4ngt werden. <br \/> Voreinstellung: <b>auto<\/b>.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>comment=<\/b><i>Kommentar<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Diese Option wird von <b>mount.davfs<\/b> ignoriert. Andere Programme verlangen m\u00c3\u00b6glicherweise diese Option in der fstab.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>conf=<\/b><i>absoluter Pfad<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Eine alternative Benutzer\u2212Konfigurationsdatei f\u00c3\u00bcr den Fall, dass die Standard\u2212Konfigurationsdatei im Home\u2212Verzeichnis des Benutzers nicht verwendet werden kann. <br \/> Voreinstellung: <i>~\/.davfs2\/davfs2.conf<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>[no]dev<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">In einem davfs2\u2212Dateisystem sind grunds\u00c3\u00a4tzlich keine Ger\u00c3\u00a4tedateien (device special files) m\u00c3\u00b6glich. Diese Option ist nur wegen der Kompatibilit\u00c3\u00a4t mit <b>mount<\/b>(8) vorhanden und wird immer auf <b>nodev<\/b> gesetzt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>dir_mode=<\/b><i>mode<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Standardwert f\u00c3\u00bcr die Dateirechte von Verzeichnissen in oktaler Schreibweise. s\u2212Bits f\u00c3\u00bcr den Eigent\u00c3\u00bcmer und die Gruppen werden stillschweigend ignoriert. <br \/> Voreinstellung: wird aus der umask des Benutzers abgeleitet. Wenn ein r\u2212Bit gesetzt ist, wird auch das entsprechende x\u2212Bit gesetzt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>[no]exec<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Die Ausf\u00c3\u00bchrung von Programm\u2212Dateien ist (nicht) erlaubt <br \/> Voreinstellung: <b>exec<\/b>. (Bei einem normalen Benutzer gibt <b>mount<\/b>(8) als Voreinstellung <b>noexec<\/b> vor.)<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>file_mode=<\/b><i>mode<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Standardwert f\u00c3\u00bcr die Dateirechte von normalen Dateien in oktaler Schreibweise. s\u2212Bits f\u00c3\u00bcr den Eigent\u00c3\u00bcmer und die Gruppen werden stillschweigend ignoriert. <br \/> Voreinstellung: wird aus der umask des Benutzers abgeleitet; es werden keine x\u2212Bits gesetzt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>gid=<\/b><i>group<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Das Dateisystem geh\u00c3\u00b6rt zu dieser Gruppe. Es kann die Nummer der Gruppe oder der Name angegeben werden. Der Benutzer, der das Dateisystem einh\u00c3\u00a4ngt, muss Mitglied dieser Gruppe sein, es sei denn er ist root. <br \/> Voreinstellung: die prim\u00c3\u00a4re Gruppe des Benutzers.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>[no]grpid<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Wenn diese Option gesetzt ist, erhalten neue Dateien die gleiche Gruppe wie das Verzeichnis, in dem sie erzeugt werden. Dies gilt auch f\u00c3\u00bcr Dateien, die auf dem Server vorhanden sind, aber nicht im lokalen Cache. (Dies wird gemacht, weil die Gruppe nicht auf dem Server gespeichert ist.) <br \/> Wenn das Verzeichnis die Gruppe <i>root<\/i> hat, wird diese Option ignoriert. <br \/> Voreinstellung: <b>nogrpid<\/b>.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>[no]_netdev<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Das Dateisystem ben\u00c3\u00b6tigt (k)eine Netzwerkverbindung. Diese Information erlaubt es dem Betriebssystem, das Dateisystem beim Systemstart und beim Herunterfahren des Netzwerks angemessen zu behandeln. <br \/> Voreinstellung: <b>_netdev<\/b><\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p><b>ro<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"7%\"><\/td>\n<td width=\"65%\">\n<p>Das Dateisystem erlaubt nur Lese\u2212Zugriffe.<\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"> <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Voreinstellung: <b>rw<\/b>.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"3%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\"><b>rw<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"7%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p style=\"margin-top: 1em\">Auf das Dateisystem kann lesend und schreibend zugegriffen werden.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Voreinstellung: <b>rw<\/b>.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>[no]suid<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">In davfs2\u2212Dateisystemen sind grunds\u00c3\u00a4tzlich keine s\u2212Bits f\u00c3\u00bcr den Besitzer und die Gruppe erlaubt. Die Option ist nur zwecks Kompatibilit\u00c3\u00a4t mit <b>mount<\/b>(8) vorhanden und wird immer auf <b>nosuid<\/b> gesetzt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>[no]user<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Erlaube einem normalen Benutzer (nicht) das Dateisystem einzuh\u00c3\u00a4ngen. Der Name des Benutzers wird in die <i>mtab<\/i> geschrieben, damit er das Dateisystem wieder aush\u00c3\u00a4ngen kann. Die Option <b>user<\/b> zieht die Optionen <b>noexec<\/b>, <b>nosuid<\/b> und <b>nodev<\/b> nach sich, falls diese nicht explizit anders gesetzt werden. Diese Option hat nur in der <i>fstab<\/i> einen Sinn. <br \/> Voreinstellung: normale Benutzer d\u00c3\u00bcrfen nicht mounten.<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"0\" rules=\"none\" frame=\"void\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tr valign=\"top\" align=\"left\">\n<td width=\"22%\"><\/td>\n<td width=\"7%\">\n<p><b>users<\/b><\/p>\n<\/td>\n<td width=\"3%\"><\/td>\n<td width=\"68%\">\n<p>Wie <b>user<\/b>, aber <b>jeder<\/b> Benutzer darf das Dateisystem wieder aush\u00c3\u00a4ngen. Dies wird im Allgemeinen nicht empfohlen. Wenn ein unprivilegierter Benutzer bei Verwendung der <b>user<\/b>\u2212Option das Dateisystem einh\u00c3\u00a4ngen kann, derselbe Benutzer es aber nicht mehr aush\u00c3\u00a4ngen kann, dann kann die <b>users<\/b>\u2212Option sinnvoll sein.<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Voreinstellung: nur der Benutzer, der das Dateisystem eingh\u00c3\u00a4ngt hat, darf es wieder aush\u00c3\u00a4ngen.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>uid=<\/b><i>user<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Der Beseitzer des Dateisystems. Kann als numerische Benutzerkennung oder als Name angegeben werden. Nur wenn root das Dateisystem einh\u00c3\u00a4ngt, darf sie von der Benutzerkennung des Benutzers abweichen, der das Dateisystem einh\u00c3\u00a4ngt. <br \/> Voreinstellung: Kennung des Benutzers.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>username=<\/b><i>WebDAV_user<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:32%;\">Dieser Name wird zur Anmeldung beim WebDAV\u2212Server benutzt. Die Option ist nur f\u00c3\u00bcr den Gebrauch mit pam_mount gedacht. Wenn sie gesetzt ist, werden die Anmaldedaten in der secrets\u2212Datei ignoriert. Das Passwort wird immer von stdin eingelesen, auch wenn die Option <i>askauth<\/i> auf 0 gesetzt ist. Benutze die Option nicht in der <i>fstab<\/i>. Der Benutzername ist in der Ausgabe von <i>ps<\/i> f\u00c3\u00bcr jedermann sichtbar. <br \/> Voreingestellt: kein username <b><br \/> Experimentell:<\/b> Diese Option ist experimentell und wird m\u00c3\u00b6glicherweise wieder entfernt. Falls du sie erfolgreich verwendest und behalten m\u00c3\u00b6chtest, sende bitte einen kurzen Bericht.<\/p>\n<h2>SICHERHEITSREGELN <a name=\"SICHERHEITSREGELN\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Um ein Dateisystem einzuh\u00c3\u00a4ngen, braucht <b>mount.davfs<\/b> root\u2212Rechte. Aber es ist ein Sicherheitsrisiko, einen Hintergrundprozess, der mit dem Internet verbunden ist, mit root\u2212Rechten laufen zu lassen. Deshalb \u00c3\u00a4ndert <b>mount.davfs<\/b> seine Benutzer\u2212 und Gruppenkennung, wenn es in den Hinterdrund wechselt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">Wenn <b>mount.davfs<\/b> von root gestartet wird, l\u00c3\u00a4uft es als Benutzer <b>davfs2<\/b> und Gruppe <b>davfs2<\/b>. Dies kann in <i>\/etc\/davfs2\/davfs2.conf<\/i> ge\u00c3\u00a4ndert werden.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">Wenn es von einem normalen Benutzer gestartet wird, l\u00c3\u00a4uft es mit dessen Benutzerkennung und Gruppe <b>davfs2<\/b>.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Da das Dateisystem \u00c3\u00bcber eine unsichere Internet\u2212Verbindung angebunden sein kann, ist das Risiko erh\u00c3\u00b6ht, dass darin Dateien mit sch\u00c3\u00a4dlichem Inhalt sind. Deshalb hat <b>mount.davfs<\/b> etwas st\u00c3\u00a4rkere Einschr\u00c3\u00a4nkungen als <b>mount<\/b>(8).<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">Die Optionen <b>nosuid<\/b> und <b>nodev<\/b> werden immer gesetzt; das kann auch root nicht \u00c3\u00a4ndern.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">Damit normale Benutzer ein Dateisystem einh\u00c3\u00a4ngen k\u00c3\u00b6nnen, m\u00c3\u00bcssen sie der Gruppe <b>davfs2<\/b> angeh\u00c3\u00b6ren und es muss durch einen Eintrag in der <i>fstab<\/i> erlaubt werden.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">Wenn in <i>fstab<\/i> ein relativer Dateiname als Einh\u00c3\u00a4ngepunkt angegeben ist und ein normaler Benutzer ein Dateisystem einh\u00c3\u00a4ngt, muss der Einh\u00c3\u00a4ngepunkt innerhalb des Home\u2212Verzeichnisses dieses Benutzers liegen.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">Wenn in der <i>fstab<\/i> die Optionen <b>uid<\/b> und\/oder <b>gid<\/b> angegeben sind, kann ein normaler Benutzer das Dateisystem nur einh\u00c3\u00a4ngen, wenn es seine Benutzerkennung ist und wenn er zur angegebenen Gruppe geh\u00c3\u00b6rt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>WARNHINWEIS:<\/b> Wenn root durch einen Eintrag in der <i>fstab<\/i> einem normalen Benutzer erlaubt, ein Dateisystem einzuh\u00c3\u00a4ngen, dann erlaubt er ihm damit auch, die dazu geh\u00c3\u00b6rigen <b>vertraulichen Zugangsdaten<\/b> aus der Datei <i>\/etc\/davfs2\/secrets<\/i> zu lesen, sowie den n\u00c3\u00b6tigen <b>privaten Schl\u00c3\u00bcssel<\/b> des dazu geh\u00c3\u00b6rigen <b>Client\u2212Zertifikats<\/b>. Das sollte man nur tun, wenn man diese Informationen dem Benutzer auch direkt geben w\u00c3\u00bcrde.<\/p>\n<h2>URLS UND EINH\u00c3NGEPUNKTE MIT LEERZEICHEN <a name=\"URLS UND EINH\u00c3NGEPUNKTE MIT LEERZEICHEN\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Zeichen mit Sonderfunktion, wie z.B. das Leerzeichen, in Pfadangaben sind Mist. Unterschiedliche Programme und Protokolle interpretieren sie unterschiedlich und haben unterschiedliche Escape\u2212Regeln.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">In der <i>fstab<\/i> m\u00c3\u00bcssen Leerzeichen durch den dreistelligen oktalen Zeichencode mit vorangestelltem Escape\u2212Zeichen ersetzt werden. Also z.B. <i>http:\/\/foo.bar\/path\u000040with\u000040spaces<\/i> anstelle von <i>http:\/\/foo.bar\/path with spaces<\/i>.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">F\u00c3\u00bcr die Dateien <i>davfs2.conf<\/i> und <i>secrets<\/i> sind die Regeln im <b>davfs2.conf<\/b>(5)\u2212Handbuch beschrieben.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Auf der Kommandozeile m\u00c3\u00bcssen die Regeln der Shell beachtet werden.<\/p>\n<h2>CACHE <a name=\"CACHE\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>mount.davfs<\/b> versucht den Netzwerkverkehr durch Verwendung eines Cache zu verringern. Informationen \u00c3\u00bcber Verzeichnisse werden im Hauptspeicher gehalten und heruntergeladene Dateien werden auf der Festplatte gespeichert.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>mount.davfs<\/b> ben\u00c3\u00b6tigt von allen offenen Dateien eine Lokale Kopie im Cache\u2212Verzeichnis. Stelle bitte sicher, dass daf\u00c3\u00bcr ausreichend Platz auf der Festplatte zur Verf\u00c3\u00bcgung steht.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>mount.davfs<\/b> betrachtet Informationen \u00c3\u00bcber Verzeichnisse und Dateiattribute f\u00c3\u00bcr eine (konfigurierbare) Zeit als g\u00c3\u00bcltig. Es holt diese Informationen nur dann erneut vom Server, wenn diese Zeit abgelaufen ist oder es andere Hinweise hat, dass die Informationen sich ge\u00c3\u00a4ndert haben. Wenn jemand anderes auf dem Server eine Datei neu anlegt oder l\u00c3\u00b6scht, kann es deshalb etwas dauern, bis dies im lokalen Dateisystem sichtbar wird.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Dies betrifft nicht den Inhalt von Dateien und die Auflistung von Verzeichnisinhalten. Wenn eine Datei ge\u00c3\u00b6ffnet wird, wird immer der Server nach einer evtl. neuen Version gefragt. Im <b>davfs2.conf<\/b>(5)\u2212Handbuch finden sich Hinweise, wie dies angepasst werden kann.<\/p>\n<h2>SPERREN, VERLORENGEGANGENE \u00c3NDERUNGEN UND BACKUP\u2212DATEIEN <a name=\"SPERREN, VERLORENGEGANGENE \u00c3NDERUNGEN UND BACKUP\u2212DATEIEN\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Mit WebDAV wurden Sperren eingef\u00c3\u00bcrht und <b>mount.davfs<\/b> benutzt diese standardm\u00c3\u00a4\u00c3ig. Normalerweise verhindern diese, dass zwei Leute gleichzeitig die selbe Datei \u00c3\u00a4ndern. Aber nicht immer:<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">In <i>\/etc\/davfs2\/davfs2.conf<\/i> oder <i>~\/.davfs2\/davfs2.conf<\/i> k\u00c3\u00b6nnten die Sperren deaktiviert sein.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">M\u00c3\u00b6glicherweise unterst\u00c3\u00bctzt der Server keine Sperren (sie sind in WevDAV nicht zwingend vorgeschrieben).<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">Durch eine schlechte Netzwerkverbindung k\u00c3\u00b6nnte das rechtzeitige Erneuern einer Sperre verhindert werden.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%; margin-top: 1em\">Ein anderer WebDAV\u2212Client k\u00c3\u00b6nnte deine Sperre benutzen (das ist nicht schwierig und k\u00c3\u00b6nnte auch aus Versehen geschehen).<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>mount.davfs<\/b> pr\u00c3\u00bcft deshalb, ob sich eine Datei auf dem Server ge\u00c3\u00a4ndert hat, bevor es eine neue Version hochl\u00c3\u00a4dt. Wenn es nicht m\u00c3\u00b6glich ist, eine lokal ge\u00c3\u00a4nderte Datei auf den Server hochzuladen, wird sie im Backup\u2212Verzeichnis <i>lost+found<\/i> gespeichert. Du solltest dieses Verzeichnis ab und zu \u00c3\u00bcberpr\u00c3\u00bcfen und entscheiden, was mit diesen Dateien zu tun ist.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Manchmal gibt ein Client eine Sperre nicht wieder frei. M\u00c3\u00b6glicherweise ist er abgest\u00c3\u00bcrzt oder die Netzwerkverbindung ist zusammengebrochen. Wenn <b>mount.davfs<\/b> feststellt, dass eine Datei auf dem Server gesperrt ist, pr\u00c3\u00bcft es, ob die Sperre vom Benutzer mit Hilfe von <b>mount.davfs<\/b> angelegt wurde. In diesem Fall versucht es, die vorhandene Sperre zu verwenden. Dies gelingt aber nicht immer. Deshalb sollten Server Sperren automatisch entfernen, wenn sie vom Client nicht innerhalb einer vorgegebenen Zeit erneuert werden.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">WebDAV erlaubt es auch, Dateien zu sperren, die gar nicht existieren (damit niemand anderes den Namen benutzt, wenn ein Client eine neue Datei anlegen will). Solche gesperrten, nicht existierenden Dateien erscheinen im Dateisystem mit der Gr\u00c3\u00b6\u00c3e 0 und dem \u00c3nderungsdatum 1970\u221201\u221201. Wenn Sperren nicht ordnungsgem\u00c3\u00a4\u00c3 wieder frei gegeben werden, kann u.U. nicht mehr auf die Datei zugegriffen werden. Mit Hilfe von <b>cadaver<\/b>(1) <<i>http:\/\/www.webdav.org\/cadaver\/<\/i>> k\u00c3\u00b6nnen solche Sperren entfernt werden.<\/p>\n<h2>EIGENT\u00c3MER UND DATEIRECHTE <a name=\"EIGENT\u00c3MER UND DATEIRECHTE\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>davfs2<\/b> regelt die Zugriffskontrolle durch Unix\u2212Dateirechte. Aber das \u00c3nderen des Eigent\u00c3\u00bcmers und der Dateirechte ist nur <b>lokal<\/b> wirksam. Damit kann der Besitzer eines Dateisystems festlegen, welche anderen lokalen Benutzer auf sein Dateisystem zugreifen d\u00c3\u00bcrfen.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Der Server wei\u00c3 davon nichts. F\u00c3\u00bcr ihn gibt es nur den einen Benutzer (ausgewiesen durch die vertraulichen Zugangsdaten). Ein anderer WebDAV\u2212Client, der mit dem gleichen Server verbunden ist, bekommt von diesen lokalen \u00c3nderungen an Eigent\u00c3\u00bcmer und Dateirechten nichts mit.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Es gibt eine Ausnahme: Das <b>Execute\u2212Bit<\/b> f\u00c3\u00bcr Dateien wird auf dem Server als WebDAV\u2212Eigenschaft gespeichert. Mann sollte dies eher als eine Information \u00c3\u00bcber den Dateityp betrachten, denn als ein Dateirecht. Ob die Datei lokal ausf\u00c3\u00bchrbar ist, wird weiterhin durch die Mount\u2212Optionen und die lokalen Rechte festgelegt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Wenn das Dateisystem ausgeh\u00c3\u00a4ngt wird, werden die Attribute der Dateien im Cache gespeichert, ebenso die der \u00c3\u00bcbergeordneten Verzeichnisse. Es werden aber keine Attribute von Verzeichnissen gespeichert, die keine Dateien enthalten, die im Cache sind.<\/p>\n<h2>DATEIEN <a name=\"DATEIEN\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><i>\/etc\/davfs2\/davfs2.conf<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Systemweite Konfigurationsdatei.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><i>~\/.davfs2\/davfs2.conf<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Konfigurationsdatei im Home\u2212Verzeichnis des Benutzers. Sie hat Vorrang vor der systemweiten Konfigurationsdatei. Wenn sie nicht existiert, legt <b>mount.davfs<\/b> eine Vorlage an.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><i>\/etc\/davfs2\/secrets<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Enth\u00c3\u00a4lt vertrauliche Zugangsdaten f\u00c3\u00bcr den WebDAV\u2212Server und den Proxy, sowie Passw\u00c3\u00b6rter zur Entschl\u00c3\u00bcsselung von Client\u2212Zertifikaten. Die Datei darf nur Schreib\u2212 und Leserechte f\u00c3\u00bcr root haben.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><i>~\/.davfs2\/secrets<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Enth\u00c3\u00a4lt vertrauliche Zugangsdaten f\u00c3\u00bcr den WebDAV\u2212Server und den Proxy, sowie Passw\u00c3\u00b6rter zu Entschl\u00c3\u00bcsselung von Client\u2212Zertifikaten. Die Datei darf nur Schreib\u2212 und Leserechte f\u00c3\u00bcr den Besitzer haben. Zugangsdaten und Passw\u00c3\u00b6rter werden vorrangig dieser Datei entnommen. Wenn keine gefunden werden, wird die systemweite Datei durchsucht. Wenn die Zugangsdaten und Pass\u00c3\u00b6rter nicht gefunden werden, wird der Benutzer danach gefragt (falls nicht anders konfiguriert). Wenn die Datei nicht existiert, legt <b>mount.davfs<\/b> eine Vorlage an.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><i>\/etc\/davfs2\/certs<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Hier k\u00c3\u00b6nnen vertrauensw\u00c3\u00bcrdige Server\u2212Zertifikate gespeichert werden, die nicht auf normale Weise mit Hilfe der CA\u2212Zertifikate des Systems \u00c3\u00bcberpr\u00c3\u00bcft werden k\u00c3\u00b6nnen. Das ist dann sinnvoll, wenn der Server ein selbst gemachtes Zertifikat benutzt. Um ein solches Zertifikat zu benutzen, muss dies in <i>\/etc\/davfs2\/davfs2.conf<\/i> oder <i>~\/.davfs2\/davfs2.conf<\/i> konfiguriert werden. Die Zertifikate m\u00c3\u00bcssen im PEM\u2212Format vorliegen. <br \/> Vergiss nicht, das Zertifikat selbst zu pr\u00c3\u00bcfen.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><i>~\/.davfs2\/certs<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Hier k\u00c3\u00b6nnen vertrauensw\u00c3\u00bcrdige Server\u2212Zertifikate gespeichert werden, die nicht auf normale Weise mit Hilfe der CA\u2212Zertifikate des Systems \u00c3\u00bcberpr\u00c3\u00bcft werden k\u00c3\u00b6nnen. Das ist dann sinnvoll, wenn der Server ein selbst gemachtes Zertifikat benutzt. Um ein solches Zertifikat zu benutzen, muss dies in <i>~\/.davfs2\/davfs2.conf<\/i> konfiguriert werden. Die Zertifikate m\u00c3\u00bcssen im PEM\u2212Format vorliegen. <br \/> Vergiss nicht, das Zertifikat selbst zu pr\u00c3\u00bcfen.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><i>\/etc\/davfs2\/certs\/private<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Hier k\u00c3\u00b6nnen Client\u2212Zertifikate im PKCS#12\u2212Format gespeichert werden. Die Benutzung muss in <i>\/etc\/davfs2\/davfs2.conf<\/i> oder <i>~\/.davfs2\/davfs2.conf<\/i> konfiguriert werden. Das Verzeichnis darf nur Schreib\u2212, Lese\u2212 und Ausf\u00c3\u00bchrungsrecht f\u00c3\u00bcr root haben.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><i>~\/.davfs2\/certs\/private<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Hier k\u00c3\u00b6nnen Client\u2212Zertifikate im PKCS#12\u2212Format gespeichert werden. Die Benutzung muss in <i>~\/.davfs2\/davfs2.conf<\/i> konfiguriert werden. Das Verzeichnis darf nur Schreib\u2212, Lese\u2212 und Ausf\u00c3\u00bchrungsrecht f\u00c3\u00bcr den Besitzer haben.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><i>\/run\/mount.davfs<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Hier speichert der Hintergrundprozess eine PID\u2212Datei. Das Verzeichnis muss zur Gruppe <b>davfs2<\/b> geh\u00c3\u00b6ren; die Gruppe muss Schreibrecht haben und das Sticky\u2212Bit muss gesetzt sein (Dateimodus 1775). Der Name der PID\u2212Datei wird vom Einh\u00c3\u00a4ngepunkt abgeleitet.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><i>\/var\/cache\/davfs2<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Dieses systemweite Cache\u2212Verzeichnis wird benutzt, wenn root das Dateisystem einh\u00c3\u00a4ngt. Es muss zur Gruppe <b>davfs2<\/b> geh\u00c3\u00b6ren und die Gruppe muss Lese\u2212, Schreib\u2212 und Ausf\u00c3\u00bcrungsrecht haben. F\u00c3\u00bcr jedes Dateisystem wird ein Unterverzeichnis angelegt. Der Name des Unterverzeichnisses wird aus der URL, dem Einh\u00c3\u00a4ngepunkt und dem Benutzernamen gebildet.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><i>~\/.davfs2\/cache<\/i><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Cache\u2212Verzeichnis im Home\u2212Verzeichnis des Benutzers. F\u00c3\u00bcr jedes Dateisystem wird ein Unterverzeichnis angelegt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>mount.davfs<\/b> versucht fehlende Verzeichnisse zu erstellen. Aber es l\u00c3\u00a4sst die Pfoten von <i>\/etc\/davfs2<\/i>.<\/p>\n<h2>UMGEBUNGSVARIABLEN <a name=\"UMGEBUNGSVARIABLEN\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>https_proxy http_proxy all_proxy<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Wenn kein Proxy konfiguriert ist, wird der Wert dieser Umgebungsvariablen benutzt. Der Proxy kann mit und ohne Schema, sowie mit und ohne Port angegeben werden. <br \/> http_proxy=[http:\/\/]foo.bar[:3218] <br \/> Wird nur benutzt, wenn der Benutzer root das Dateisystem einh\u00c3\u00a4ngt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%;\"><b>no_proxy<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">Eine durch Kommas getrennte Liste von Domainnamen, auf die direkt zugegriffen werden soll. <b>*<\/b> passt auf alle Domainnamen. Ein Domainname, der mit einem Punkt <b>.<\/b> beginnt, umfasst auch alle Subdomains. <br \/> Wird nur benutzt, wenn der Benutzer root das Dateisystem einh\u00c3\u00a4ngt. <br \/> Wird nicht benutzt, wenn der Proxy in <i>\/etc\/davfs2<\/i> festgelegt wird.<\/p>\n<h2>BEISPIELE <a name=\"BEISPIELE\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Normaler Benutzer (z.B filomena):<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Damit ein normaler Benutzer ein Dateisystem einh\u00c3\u00a4ngen kann, ist ein Eintrag in <i>fstab<\/i> n\u00c3\u00b6tig.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">http:\/\/webdav.org\/dav \/media\/dav davfs noauto,user 0 0<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Falls ein Proxy benutzt werden soll, sollte dies in <i>\/etc\/davfs2\/davfs2.conf<\/i> konfiguriert werden.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">proxy proxy.mycompany.com:8080<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die vertraulichen Zugangsdaten f\u00c3\u00bcr den Server werden in <i>\/home\/filomena\/.davfs2\/secrets<\/i> gespeichert.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\">proxy.mycompany.com filomena &#8220;my secret&#8221; <br \/> \/media\/dav webdav\u2212username password<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Jetzt kann Benutzerin filomena das Dateisystem einh\u00c3\u00a4ngen durch<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>mount \/media\/dav<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">und dieselbe Benutzerin filomena kann es aush\u00c3\u00a4ngen durch<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>umount \/media\/dav<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>Nur Benutzer root:<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die WebDAV\u2212Resource <i>https:\/\/asciigirl.com\/webdav<\/i> wird im Verzeichnis <i>\/mount\/site<\/i> eingeh\u00c3\u00a4ngt. Der Netzwerkverkehr wird verschl\u00c3\u00bcsselt. Die vertraulichen Zugangsdatenen f\u00c3\u00bcr <i>http:\/\/webdav.org\/dav<\/i> werden <i>\/etc\/davfs2\/secrets<\/i> entnommen. Falls sie da nicht gefunden werden, wird der Benutzer gefragt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>mount \u2212t davfs \u2212o uid=otto,gid=users,mode=775 https:\/\/asciigirl.com\/webdav \/mount\/site<\/b><\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Die WebDAV\u2212Resource <i>http:\/\/linux.org.ar\/repos<\/i> wird auf <i>\/dav<\/i> eingeh\u00c3\u00a4ngt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:22%;\"><b>mount.davfs \u2212o uid=otto,gid=users,mode=775 http:\/\/linux.org.ar\/repos\/ \/dav<\/b><\/p>\n<h2>FEHLER <a name=\"FEHLER\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>davfs2<\/b> unterst\u00c3\u00bctzt keine Links.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Ein <b>davfs2<\/b>\u2212Dateisystem kann nicht mit <i>mount \u2212\u2212move<\/i> verschoben werden.<\/p>\n<h2>AUTOREN <a name=\"AUTOREN\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Dieses Handbuch wurde von Luciano Bello <luciano@linux.org.ar> f\u00c3\u00bcr die Version 0.2.3 von davfs2 in Debian geschrieben.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">F\u00c3\u00bcr sp\u00c3\u00a4tere Versionen wurde es von Werner Baumann <werner.baumann@onlinehome.de> angepasst.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">davfs2 wurde von Sung Kim <hunkim@gmail.com> entwickelt.<\/p>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Version 1.0.0 (und sp\u00c3\u00a4tere) von davfs2 sind eine vollst\u00c3\u00a4ndige Neufassung von Werner Baumann.<\/p>\n<h2>\u00c3BERSETZER <a name=\"\u00c3BERSETZER\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">Das Handbuch wurde von Werner Baumann <werner.baumann@onlinehome.de> \u00c3\u00bcbersetzt. 2009-04-27<\/p>\n<h2>DAVFS2 HOME <a name=\"DAVFS2 HOME\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\">http:\/\/savannah.nongnu.org\/projects\/davfs2<\/p>\n<h2>SIEHE AUCH <a name=\"SIEHE AUCH\"><\/a> <\/h2>\n<p style=\"margin-left:11%; margin-top: 1em\"><b>umount.davfs<\/b>(8), <b>davfs2.conf<\/b>(5), <b>mount<\/b>(8), <b>umount<\/b>(8), <b>fstab<\/b>(5)<\/p>\n<hr>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>mount.davfs BEZEICHNUNG \u00c3BERSICHT \u00c3BERSICHT (nur f\u00c3\u00bcr root) BESCHREIBUNG OPTIONEN SICHERHEITSREGELN URLS UND EINH\u00c3NGEPUNKTE MIT LEERZEICHEN CACHE SPERREN, VERLORENGEGANGENE \u00c3NDERUNGEN UND BACKUP\u2212DATEIEN EIGENT\u00c3MER UND DATEIRECHTE DATEIEN UMGEBUNGSVARIABLEN BEISPIELE FEHLER AUTOREN \u00c3BERSETZER DAVFS2 HOME SIEHE AUCH BEZEICHNUNG mount.davfs \u2212 H\u00c3\u00a4ngt eine WebDAV\u2212Resource als davfs2\u2212Dateisystem ein \u00c3BERSICHT mount.davfs [\u2212h | \u2212\u2212help] [\u2212V | \u2212\u2212version] mount {dir | webdavserver} [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[5,52,2971,78],"class_list":["post-6559","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-8-administracion-del-sistema","tag-5","tag-administracion","tag-de","tag-mount"],"gutentor_comment":0,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lode.uno\/linux-man\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6559","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lode.uno\/linux-man\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lode.uno\/linux-man\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lode.uno\/linux-man\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lode.uno\/linux-man\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6559"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/lode.uno\/linux-man\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6559\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lode.uno\/linux-man\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6559"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lode.uno\/linux-man\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6559"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lode.uno\/linux-man\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6559"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}